USA verlängern Sanktionen gegen Burma

23. Mai 2005, 21:57
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Wegen Unterdrückung der demokratischen Oppositionsparteien durch das Militärregime

Washington - US-Präsident George W. Bush hat die Wirtschaftssanktionen gegen Burma verlängert. Als Grund nannte er die Unterdrückung der demokratischen Oppositionsparteien durch das Militärregime. Dies widerspreche den amerikanischen Interessen. Die Sanktionen, die 1997 vom damaligen US-Präsidenten Bill Clinton verhängt worden waren, wären am Freitag ausgelaufen.

Am 27. Mai ist der 15. Jahrestag der Parlamentswahl in Burma, bei der die Nationale Liga für Demokratie (NLD) mit Parteiführer San Suu Kyi 82 Prozent der Sitze erreicht hatte. Das Regime ließ jedoch nicht zu, dass sich das gewählte Parlament konstituierte. Suu Kyi wurde seitdem bis heute immer wieder unter Hausarrest gestellt. 1991 erhielt sie den Friedensnobelpreis. (APA/AP)

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