Telekom Austria - Analysten erwarten Gewinnanstieg im Quartal

18. Mai 2005, 09:59
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Nettogewinn mit plus 43 Prozent erwartet - EBIT soll 15,6 Prozent über dem Vorjahr liegen

Analysten heimischer Großbanken rechnen im Vorfeld der anstehenden Veröffentlichung der Erstquartalszahlen 2005 der börsennotierten Telekom Austria (TA) mit einem deutlichen Anstieg bei Betriebsergebnis und Nettogewinn bei gleichzeitig stagnierenden Umsätzen.

Von der APA befragte Wertpapierexperten der Bank Austria-Creditanstalt (BA-CA), Erste Bank und Raiffeisen Centrobank (RCB) rechnen im Mittel mit einem um 15,6 Prozent höheren Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 157,2 Mio. Euro. Die Konsensschätzung für den Nettogewinn beläuft sich auf 101,1 Mio. Euro, was einer Steigerung von 43,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprechen würde.

Der Umsatz wird im Durchschnitt auf 994,4 Mio. Euro geschätzt, nach 989,4 Mio. Euro im ersten Quartal 2004. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) rechnen die Analysten im Mittel mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 421,5 Mio. Euro.

Nach Angaben von Konrad Sveceny, Aktienexperte der Erste Bank, lässt sich der starke Anstieg beim EBIT vor allem auf rückläufige Abschreibungen zurückführen. "Die Telekom hat die Kosten weiter gesenkt, was sich positiv auf das EBITDA auswirken dürfte. Ein besseres Finanzeinkommen und eine niedrigere Steuerrate sollten für positive Effekte beim Nettogewinn sorgen", heißt es von Alfred Reisenberger, Analyst der BA-CA. (APA)

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