Deutsche Börse kaufte bisher 4,5 Prozent der eigenen Aktien

24. Mai 2005, 17:50
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Aktien wurden im Rahmen des von den Aktionären um den Hedge-Fonds TCI erzwungenen Programms gekauft

Frankfurt - Die Deutsche Börse hat im Rahmen ihres bis 20. Mai laufenden Aktienrückkaufprogramms nach Reuters-Berechnungen rund 4,5 Prozent der eigenen Aktien zurückgekauft.

In der Zeit vom 9. bis 16. Mai seien 1,24 Mio. Aktien zu einem Durchschnittspreis von 61,23 Euro am Markt erworben worden, teilte der Konzern am Dienstag auf seiner Internetseite mit. Damit wurden seit Beginn des auf 448 Mio. Euro angelegten Programms rund 5,1 Mio. Papiere im Wert von rund 307,9 Mio. Euro gekauft. Vor dem Beginn des von Aktionären um den Hedge-Fonds TCI erzwungenen Programms belief sich die Zahl der ausstehenden Aktien der Gesellschaft auf 111,8 Millionen.

TCI und andere oppositionelle Aktionäre hatten sich zu Jahresbeginn gegen den geplanten Kauf der Londoner Börse gewandt und diesen letztlich zum Scheitern gebracht. Neben der Ausschüttungen der Barreserven des Konzerns über ein Aktienrückkaufprogramm erzwangen sie auch den Rückzug von Börsenchef Werner Seifert. (APA/Reuters)

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