Die dunkle Seite der "Star-Wars"-Saga

25. Mai 2005, 09:58
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Millionen Fans schwän­zen Arbeit wegen Premiere von Episode III - Verluste allein in den USA auf 627 Millionen Dollar geschätzt

Die Kinopremiere des letzten Teils der "Star Wars"-Saga könnte für die Unternehmen weltweit eine "dunkle Seite" haben. Nach Schätzungen der Consultingfirma Challenger, Gray and Christmas könnten allein in den USA Millionen von Angestellten an den ersten beiden Premierentagen von "Episode III - die Rache der Sith" ihre Arbeit schwänzen, um als Erste dem Abschluss des vor gut einem Vierteljahrhundert begonnenen Film-Epos beizuwohnen.

Den Unternehmen könnten durch den entstandenen Arbeitsausfall Verluste von bis zu 627 Millionen Dollar (etwa 496 Millionen Euro) entstehen. Der letzte Teil von "Krieg der Sterne" kommt weltweit am Donnerstag in die Kinos.

Erfahrungswerte

Die Beratungsfirma beruft sich auf die Erfahrungen mit dem Kinostart der Episode II vor drei Jahren; damals gingen 9,2 Millionen Fans an den ersten beiden Tagen ins Kino - nach Schätzungen von Challenger, Gray und Christmas rund die Hälfte von ihnen ohne Wissens ihres Arbeitgebers.

Für diejenigen der Schwänzer, deren Arbeitgeber Scherze verstehen, bietet die Internetseite www.geeksquad.com bereits eine vorgefertigte Entschuldigung für den 19. Mai an: Darin melden sie sich "auf Grund intergalaktischer Oper" für genau "zwei Stunden, 13 Minuten und elf Sekunden" krank. (APA)

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