Reporter ohne Grenzen entsetzt über Mord an Journalisten im Irak

25. Mai 2005, 09:54
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Seit Jahresbeginn bereits elf Journalisten im Irak getötet

Reporter ohne Grenzen hat sich am Dienstag entsetzt über die "barbarische Ermordung" zweier Journalisten im Irak geäußert. Den beiden Opfern - Jajem Abed Choder, der für die Zeitungen "El Madaa" und "Tarik el Shaab" geschrieben habe, sowie der Schriftsteller Ahmed Adam, der auch Beiträge in "El Madaa" und "Sabah" veröffentlicht habe - sei auf dem Weg zur heiligen Stadt Kerbala die Kehle durchgeschnitten worden, berichtete der Verband in Paris. Die Leichen waren am Montag südlich von Bagdad entdeckt worden. Seit Jahresbeginn waren nach Angaben von Reporter ohne Grenzen bereits elf Journalisten im Irak getötet worden. (APA)

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