Anlegerschützer fordern kürzere Verträge für Konzernvorstände

20. Mai 2005, 16:25
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Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz: Standard-Laufzeit von fünf Jahren zu lang, US-Gepflogenheiten besser

Hamburg - Angesichts der Abfindung von 10 Mio. Euro für den zurückgetretenen Chef der Deutschen Börse, Werner Seifert, haben Aktionärsschützer kürzere Laufzeiten für die Verträge von Konzernvorständen gefordert.

"Die Höhe der Abfindung für Seifert ist ein weiterer Beleg dafür, dass die üblichen Vertragslaufzeiten für deutsche Vorstände mit fünf Jahren viel zu lang sind", sagte der Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Jürgen Kurz, der "Berliner Zeitung" (Wochenendausgabe). "Laufzeiten von zwei oder maximal drei Jahren, wie in den USA üblich, wären auch für die Verträge deutscher Vorstände sinnvoll." (APA/dpa)

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