Ist Sammeln typisch männlich?

16. Mai 2005, 18:00
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CDs, Briefmarken, Modelleisenbahnen oder Figuren aus Überraschungseiern - unser Gewinner der Woche fragt nach den Hintergründen des Sammeltriebs

Na, wenn sich unser Gewinner der Woche da mal nicht auf vermintes Gelände gewagt hat: Fragen nach angeblich geschlechtsspezifischem Verhalten haben da so eine gewisse Tendenz (und NEIN: die mit konstanter Plattheit eingesandten Fragen, die sich um den Themenkreis "Frauen am Steuer" drehen, werden wir garantiert niemals nehmen.)

Statt dessen kommen wir zur Frage von Alexander R.:

"Ich habe eine ziemlich ansehnliche Plattensammlung zu Hause - wie auch eine Menge meiner Freunde. Irgendwann ist mir mal aufgefallen, dass das aber nur für meine männlichen Freunde zu gelten scheint. Die Frauen, die ich kenne, sind zwar ebenso musikinteressiert, aber irgendwie scheint keine von ihnen Platten horten zu wollen.

Dazu kommt, dass fast jeder, den ich kenne, ein Hobby hat und das eine oder andere sammelt: ein paar sammeln noch immer Überraschungseierfiguren, einer Flyer, ein anderer Modelleisenbahnen. Einer sogar Röntgen-Bilder. Meistens sind es vollkommen nutzlose Dinge, die aber liebevoll geordnet aufbewahrt und quasi katalogisiert werden.

Und wieder: keine Frau aus meinem Freundeskreis macht so etwas. Ist Sammeln eine typisch männliche Eigenschaft?"
(red)

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