Vulkanausbruch auf den Galapagos-Inseln

17. Mai 2005, 10:28
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Sieben Kilometer hohe Rauchsäule über unbewohnter Insel Fernandina

Quito - Auf den Galapagosinseln vor der Küste Ecuadors ist der Vulkan Cumbre auf der unbewohnten Insel Fernandina ausgebrochen. Über dem Vulkan stand am Samstag eine sieben Kilometer hohe Asche- und Rauchwolke, teilte das Geophysische Institut des südamerikanischen Landes mit.

Einige Lavaströme hätten seit dem Ausbruch am Freitag das Meer erreicht; dadurch bildeten sich gewaltige Wasserdampfwolken. Ob eine Gefahr für die Bewohner der Inselgruppe und Touristen bestehe, werde zurzeit geprüft. Auf Fernandina leben vor allem Seelöwen und Pinguine. Die Galapagosinseln sind Heimat einzigartiger Tierarten wie der Riesenschildkröte. (APA/dpa)

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