Der BZÖ-Überchef Jörg Haider hält einen Minister "mit Ablaufdatum" für "gefährlich", will ihn "nicht so einfach gehen lassen" und sagt damit indirekt: Eigentlich soll er gehen. Die Haltesignale für Grasser waren etwas plakativer als die für den geschäftsführenden Vereinsobmann.
Karl-Heinz Grasser wird in einem STANDARD-Interview auch noch vom Nationalratspräsidenten Andreas Khol gestützt, dessen genussvoller Satz "Nur kein Neid, meine Herren" zweifellos stimmig ist. Khol wäre nur zu entgegnen, dass auch der frühere Bundespräsident jene Geister rief, die er nicht mehr loswurde. Wer den Klatsch sucht, läuft Gefahr, in ihm umzukommen. Politisch natürlich.
Plötzlich hat die "Koalitionsregierung" nicht nur eines, sondern zwei Mitglieder mit Ablaufdatum. Denn auch Grasser wird dem Nachfolgekabinett nicht mehr angehören. Unabhängig davon, wann die Nationalratswahlen stattfinden. Und unabhängig davon, ob man den Finanzminister anders loswird als durch eine Regierungsumbildung. Indem man ihn mit Paris Hilton oder Pamela Anderson bekannt macht. Die politische Elite des Landes entwickelt jetzt schon ungeahnte literarische Fantasien, die sie zum Fall Grasser/Swarovski den Zeitgeistmagazinen zukommen lässt.
Im Falle Gorbach liegt das Problem tiefer, weil es politischer und persönlicher Natur ist. Offenbar sind die Differenzen zwischen Jörg Haider und dem Vizekanzler stark gewachsen. Die Coolness, mit der Gorbach dem Kärntner Landeshauptmann in der Frage der Volksabstimmung über die EU-Verfassung öffentlich widersprochen hat, muss den "Stern des Südens" zum Glühen gebracht haben. Und Gorbach zu wachsendem Zweifel, ob dieses Konstrukt einer rechtsliberalen Partei Zukunft hat. Dazu kommt: Jemand, der innerparteilich keine Konflikte erlebt, der als Erster in diesem Ministeramt der Mitte-rechts-Regierung einigermaßen effizient arbeitet, denkt nicht an Ausstieg. Überlegt sich schon gar nicht eine sehr konkrete, alternative Karriereplanung.
Nach wie vor gilt die Annahme, dass Schüssel und Haider erst im Herbst 2006 wählen wollen. Der Kanzler, weil er die EU-Präsidentschaft in den ersten sechs Monaten des nächsten Jahres als Rampe für den Wahlkampf nützen will und sich dafür auch schon als eine Art "Regierungspräsident" präsentiert. Siehe die kommende Fernsehrede im ORF. Der Kärntner Landeschef, weil er angesichts seiner ramponierten Finanzen dringend und lange noch Regierungsgelder braucht.
Die Ereignisse der letzten Wochen aber bringen diese Aussichten immer stärker ins Wanken. Man kann zwar jede Kritik, wie vom ORF-Chefredakteur Werner Mück in der Causa TV-Ansprache vorgespielt, an die "Grenze zum Rufmord" schieben. Sicherlich reichen Mittelmeer und Bodensee nicht aus, um mit einem baldigen Untergang der Regierung Schüssel zu rechnen. Aber stabil ist dieses Kabinett genauso wenig. Vorzeitige Wahlen gehören zur mittelfristigen Wettervorhersage.
Durchaus möglich, dass wir im Herbst in mehrere (Schlamm-)Lawinen geraten. Zuerst die Entscheidung in Wien, dann die in der Steiermark und schließlich ein plötzlicher Wolkenbruch über ganz Österreich.
Ein Wunder, dass überhaupt noch Sachpolitik betrieben wird. Dankbar nimmt man zur Kenntnis, dass der Finanzminister etwas für die "Vorsorge" der Österreicher tut. Dass der Bundeskanzler in Sachen EU und Ortstafeln Flagge zeigt. Und dass in der Schulfrage ein paar Fortschritte zu registrieren sind.
Alles andere wirkt wie Makulatur. (DER STANDARD, Printausgabe, 14.5.2005)
ÖVP und SPÖ begeben sich auf einen Kurs, den Strache und die FPÖ vorgeben
Regierung wie Opposition müssen sich ausführlich damit beschäftigen, wie viel Menschenwürde wert ist- Von Birgit Baumann
Als Kulturministerin kann Claudia Schmied eines ganz vorzüglich: Schweigen
Es wird nicht viele Politiker in Europa geben, die in einer derart zersplitterten und von Krisen geschüttelten Union unbeirrt weitergehen, anstatt entnervt aufzugeben
Neue Provokation durch den Iran nährt Unsicherheit und Selbstzweifel im Westen
Das Ergebnis der Stichwahl lässt nur die Zusammenarbeit der großen Lager zu, will die Ukraine nicht vollends ins Chaos abdriften
Von Staaten und ihren Geheimdiensten ist keine Hilfe beim Schutz persönlicher Daten zu erwarten - von Helmut Spudich
General Motors will für den Fortbestand seiner Europa-Tochter Opel Bares sehen - Von Günther Strobl
Auf durchs verfreundete Österreich: Wer sagt, was er nicht ist, verrät auch, was er ist
Washington und London packeln, und Wien ist trotz massiver Vorwürfe gegen einen österreichischen Staatsbürger zum Zuschauen verdonnert
Der Iran hätte durch eine Zustimmung zum Atomdeal fast nur zu gewinnen
An der Parteizentrale kommt man bei der Fehlersuche nicht vorbei
Die Gewissensklausel gehört entrümpelt - noch dazu, wo mittlerweile ein ehemaliger Zivi als Minister das Heer herumkommandiert
Wer die Gewissensfrage abschafft, schafft den Zivildienst ab
Auf Kuschelkurs mit Rudolf Leopold
Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt - Es ist Diebstahl - Von András Szigetvari
Norbert Darabos ist mehrfach betroffen: Als Verteidigungs- und Sportminister
Kauf der CD könnte Nachahmer ermuntern, Datenschutz mit Füßen zu treten - Von Birgit Baumann
Die Kurdenvertreter wollen am Öffnungsprozess weiter teilnehmen, und sie geben sich trotz des Parteiverbots pragmatisch - Von Adelheid Wölfl
Drei Monate vor dem Urnengang schauen Öffentlichkeit und Medien den Tories erstmals genauer auf die Finger
Der SP-Aufruf "Nicht mit der FPÖ" kann in den Ländern kaum umgesetzt werden
Das massive Schulungsprogramm, das das Arbeitsmarktservice derzeit fährt, ist eine richtige Maßnahme
Hat sich die ÖVP schon einmal bei der SPÖ bedankt, dass sie einen schwarzen Initiativantrag abschmetterte? Jetzt wäre Zeit dafür - Von Harald Fidler
Toyota ist unangefochten der Welt größter Autobauer
Auch 4000 Ausbildner ändern innerhalb von Monaten oder auch Jahren nichts an Stammesloyalitäten, korrupten Regierungsbehörden und dem Geld der Taliban
Konsumationsräume haben die Bevölkerung entlastet, etwa weil die Drogenszene nicht mehr Parks oder sogar Spielplätze belagert
Das politischen Systems bietet der Bundesregierung gar nicht die Möglichkeit, große Strukturreformen umzusetzen - Von Günther Oswald
Das Angebot eine CD mit Daten von hunderten Steuersündern zu erwerben ist verlockend - doch Finanzminister Schäuble sollte penibel auf die Einhaltung der Gesetze achten
Die "Bevorzugung" der Frauen bei der Lebensmittelhilfe in Haiti ist der Versuch, die Überlebenspakete den Schwachen und Schwächsten zukommen zu lassen
Tiere haben seit 2004 ein bundeseinheitliches Gesetz, der Nachwuchs muss warten
Statt mit dem Säbel zu rasseln, sollte China die rund 1300 Angriffsraketen abbauen, die es auf Taiwan richtet
Mit iPod und iPhone hat der Apple-Chef bewiesen, das er ein besonderes Gespür für den Markt hat - Jetzt folgt das iPad
Der Kern der Taliban kann kein Interesse an einem Ausgleich mit der vom Ausland finanzierten und geschützten Regierung haben - Von Markus Bernath
Ein bissel regieren dürfe er schon noch in dieser Stadt, sagte Wiens Bürgermeister Michael Häupl kürzlich
Die UN-Konvention sollte endlich in die Verfassung - und zwar zur Gänze - Von Peter Mayr
Die Entwicklung geht weg von einem Schutzsystem für Verfolgte hin zu einem Internierungs- und damit Abwehrsystem von unerwünschten Fremden
Das Problem scheint eher zu sein, dass die "Großen" zu sehr mit Bedarfserhebung und Organisation und zu wenig mit Hilfe beschäftigt waren
Bei einer Rekordverschuldung kann man nicht sehr wählerisch sein
Man muss darüber nachdenken, wie eine angemessene Strafe für Gewalttäter sichergestellt werden kann
Nach Lafontaines Rücktritt könnten sich SPD und deutsche Linke wieder annähern
Die SPÖ hievte ihr Faustpfand früh auf den Küniglberg - Die ÖVP steht seither fester - Von Harald Fidler
Die äußere Erscheinung reiche als Grundlage einer amtlichen Namensänderung nicht aus, hieß es aus dem Innenministerium
Ob das gepriesene Postgreißlertum große Zukunft hat, bleibt abzuwarten - Von Luise Ungerboeck
Österreich braucht bessere Gesundheitsvorsorge - und einen sichtbaren Minister
Eine Salzburger Festspielaffäre
Ein knappes Zehntel der Österreicher sieht rechts von der FPÖ immer noch Spielraum und hielte eine dort angesiedelte Partei auch für wählbar
Österreichs Herren ist mit dem Aufstieg in die Hauptrunde die Sensation gelungen - Von Fritz Neumann
Tatsache ist, dass der Abstand zwischen den Terrorangriffen auf Kabul nun immer kürzer wird
Österreich krebst bei der Gleichbehandlung bei Einkommen EU-weit auf dem vorletzten Platz herum
Dass Neid den österreichischen Volkscharakter prägt, hat schon der Biedermeierdichter Ferdinand Raimund gerügt
Eine einzige Kampagne von Herausgeber Hans Dichand gegen den Brüsseler Moloch würde genügen
Die Abwahl Juschtschenkos in der Ukraine symbolisiert auch Europas Versagen
Geht es um Krieg und Frieden, kann die SPD beides: einen Kanzler abservieren wie einst Helmut Schmidt oder ihre Parteibasis einen Militäreinsatz schlucken lassen
Keiner will mit Bucher dorthin, wo Friedrich Peter einst die FPÖ positioniert hatte - Von Conrad Seidl
Absurd die Kritik an Obamas Vorhaben: Sie sei keine geeignete Reform des Finanzsystems - Von András Szigetvari
"Wer hier studiert hat, soll auch hier arbeiten dürfen", will Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP). Daran erstaunt vor allem, dass irgendjemand das Gegenteil sinnvoll finden könnte
Der jetzt geplante Fekter-Sprachkurs spricht eine deutliche Sprache: Wir wollen euch nicht
Der US-Präsident hat sich im ersten Amtsjahr gut geschlagen, abgerechnet wird erst 2012
Die Krise bei Österreichs Abfahrern öffnet Türen - von Benno Zelsacher
Für Haitis enorme Verletzbarkeit tragen auch jene Verantwortung, die jetzt helfen
Alijew wollte König anstelle des Königs im zentralasiatischen Reich Kasachstan werden
Wenn es um Kränkung und Stolz geht, ist man in Ankara sensibel
Besser geworden sind Zug- oder Busverbindungen in den vergangenen zwanzig Jahren trotz öffentlicher Beteuerungen selten - Von Luise Ungerboeck
Der Pay-Sender Sky bietet für die Erstrechte neun Millionen Euro, zwölf Spiele sollen der frei empfangbaren Konkurrenz überlassen werden - Das Spielchen ist typisch österreichisch
Seit Amtsantritt der schwarz-gelben Bundesregierung im November ist selbige nur am Streiten
Wer sich nichts vorzuwerfen hat und im Alltag nicht weiter auffällt, muss sich auch vor behördlichen Nachforschungen und dem Zugriff auf ihn betreffende Daten nicht fürchten
Wenn Faymann und Pröll bei der Budgetsanierung die Vermögen aussparen wollen, ist das kein Bonus
Die tausenden in Österreich lebenden Menschen mit Migrationshintergrund werden sich bedanken, dass ihnen kollektiv unterstellt wird, testosterongesteuerte Machos zu sein
Der neue Präsident Ivo Josipovic wird nicht die nationale Karte ziehen
Die magere Treibhausgasbilanz 2008 demonstriert Österreichs Vogel-Strauß-Politik
Den politischen Entscheidungsträgern fehlt es an Mut und Ehrlichkeit für klare Entscheidungen und Schnitte - Von Luise Ungerboeck
Politiker haben eine moralische Verpflichtung, dort zu helfen, wo es am dringendsten nötig ist - Von Günther Oswald
Das Personalproblem der Justiz erschüttert den Rechtsstaat in seinen Grundfesten
Man kann nicht behaupten, dass unsere Gesetze "Frauen vor brutalster Gewalt nicht schützen". Die Frage ist eher: Sind sie ausreichend geschützt?
Dass man da selbst zur Waffe greift, muss nicht verständlich sein, es ist aber nachvollziehbar
Die Finanzakteure, auf die es der US-Präsident abgesehen hat, haben die Krise nicht verursacht - Von Lukas Sustala
Neuen Schwung brächte eine neue, von glaubwürdigen Personen getragene Partei - Von Conrad Seidl
Die Menschen fühlen sich sicherer, an Orten, die sie sonst mit dem Gefühl der Unsicherheit verbinden
Bleibt zu hoffen, dass einmal die Zeit kommt, in der offene Fragen beantwortet werden
Trotz inzwischen gesunkener Rohstoffpreise erhalten die Betreiber alter Biogasanlagen neuerlich einen Zuschlag von drei Cent je Kilowattstunde
Nationalheld ist Hoffmann nie gewesen. Und kaum jemand wirft sich für ihn in die Bresche
Die derzeitige Diskussion um Flüchtlinge, Asylwerber und Erstaufnahmezentren bekommt neue Brisanz
In den USA gilt die Zustimmung der Republikaner zu einem neuen Vertrag längst nicht als gesichert
Angola ist Südafrika fern und nah zugleich. Wieso sollte Joseph S. Blatter, der Präsident des Fußball-Weltverbands, nun die Augen öffnen
Bisher wurden nur isländische Sparguthaben abgesichert, ausländische Anleger erhielten hingegen nichts
Ein Staatsbankrott würde dem Euro schaden, eine Rettungsaktion jedoch noch mehr
Wenn durch die Körperscanner die höchst unhöflichen Begrapschungen wegfallen - bitteschön, nur zu. Doch was bringen die Verschärfungen außer sinnlosen Datensammlungen?
Die Kärntner SPÖ erwacht aus ihrem Tiefschlaf - Interessenten für den Parteivorsitz mögen sich endlich melden
ÖVP und SPÖ beweisen eindrucksvoll, dass ihnen die demokratiepolitische Reife fehlt - Von Lisa Nimmervoll
Der Entwurf aus dem Justizministerium wurde Anfang Dezember ziemlich wortlos in die Begutachtung geschickt
Der wiederkehrende Energiestreit zwischen Moskau und Minsk bzw. Kiew zeigt, wie fragil das Liefernetz ist - Von Johanna Ruzicka
Das beschämende Hickhack zwischen Bund und Ländern werden die Überlebenden des Holocaust und ihre Nachkommen nicht so bald vergessen
Bei der AUA wird sich im Laufe des Jahres auch strukturell einiges ändern
Das Grundproblem des Westens mit Peking ist nach 30 Jahren gleich geblieben
Die Hilferufe aus dem zerfallenen Staat bleiben in Washington wie in Brüssel ungehört
In den vergangenen Wochen ist eines wieder ganz deutlich geworden: Am liebsten hätte die deutsche Politik mit dem Einsatz ihrer Soldaten in Afghanistan so wenig wie möglich zu tun.
Westeuropa darf Kroatien in seiner Krise nicht sich selbst überlassen - von Norbert Mappes-Niediek
Ausgerechnet jene Ministerin, die sich damals von "Rehlein-Augen unbeeindruckt" gab, greift nun zum Argument der Menschlichkeit
Wenn wieder einmal diskutiert wird, ob Österreich die ÖIAG noch braucht, ist das grundsätzlich gut - Von Luise Ungerboeck
Präsident Basescu hat das Regierungskabinett bekommen, das ihm gefällt. Damit ist es ihm gelungen, die Oppositionsparteien zu spalten.
Haiders Erben haben sich mit Haut und Haar an den Wiener Strache verkauft und sogar noch was draufgelegt
Die Nachkriegsordnung ermöglicht eine desaströse Politik, in der alle Beteiligten gefangen sind
Wenn sich kein ernsthafter Gegenkandidat zu Fischer findet, kommen wir dem Demokratiemodell Wahlmonarchie einen Schritt näher
Der Rücktritt Connie Hedegaards vom Vorsitz der Tagung wirft kein gutes Licht auf den Konferenzhergang und zeugt von fehlender politischer Standfestigkeit
Für ein besseres Bundesheer fehlt Geld - Das zu ändern ist die wahre Herausforderung für Minister Darabos
Als Wolfgang Schüssel im Jahr 2000 - und erst recht mit der gestärkten Mehrheit 2003 - antrat, das Land im konservativen Sinne zu reformieren, war die Pensionsreform ein Kernstück der Agenda
Auch unter akuter Terrorbedrohung heiligt der Zweck nicht die Mittel
Verhandeln heißt auch, flexibel zu sein
Banken und Regierungen tragen eine wesentliche Mitverantwortung - Von András Szigetvari
Eine Sozialdemokratin ist für die erste Schließung eines Frauenhauses in Österreich verantwortlich - von Thomas Neuhold
Der wirkliche Grund für die Aufregung in London und im Westen ist nicht die abscheuliche Todesstrafe selbst, sondern die fehlende Transparenz, mit der Chinas Richter über sie entscheiden
Hans Niessl wäre es mit dem Antrag auf Abschaffung des Proporzes wirklich ernst gewesen
Die heutigen Regimekritiker in der Ex-Sowjetunion hat der Westen aufgegeben
Respekt vor Würde und Rechten des Einzelnen, Rechtsstaatlichkeit: Erst wenn beides gewährleistet ist, kann es jenes "normale" Leben geben, das sich die Russen so wünschen
Die Anhängerschaft der einstigen Tudjman-Partei hat sich bei dieser Wahl zersplittert und ihrem Kandidaten ein Desaster bereitet
In ihrer Selbstherrlichkeit übersehen die Regierer, dass sie den Stadtbewohnern nicht mehr Kompetenzen geben, sondern sie ihnen gleichsam entziehen
Das BZÖ versteht sich als die Gralshüterin von Haiders Erbe
Im Bankensektor wurden zwar kleinere Adaptionen eingeleitet, der große Regulierungseifer ist aber verflogen - Von Günther Oswald
Adamovich hatte in einem Krone-Interview spekuliert, das Leben in Priklopils Gefangenschaft könnte für Natascha Kampusch "allemal besser gewesen sein als das, was sie davor erlebt hat"
Nach dem Klimadebakel kann nur der Druck der Zivilgesellschaft eine Wende bewirken
Seit fast drei Jahren befindet sich Elsner nun wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaf - Von Michael Simoner
Bisher kein Pro oder Kontra zu den Plänen, umfassenden behördlichen Zugriff auf Handytelefonierer, E-Mail-Schreiber und Co
Der Rekordmann hat an Reputation nichts zu verlieren. Geht was schief, wird wohl das Vehikel schuld sein
Der Moment ist gekommen, wo einer die gute Stimmung ruiniert - Von Birgit Baumann
Studentenproteste 2009: Von politischer Verwahrlosung und verlorener Verheißung
Ein schmerzhafter Schnitt für den Finanzminister und Wasser auf die Mühlen von Autofahrern und ihren Lobbyingklubs - Von Johanna Ruzicka
Was Maria Fekter hier mithilfe des ÖVP-Bürgermeisters von Eberau vorgeführt hat, ist im Grunde nichts anderes als eine einzige - 'tschuldigung schon - Verarschung
Die FPÖ ist klar positioniert - und das BZÖ hat seine Rolle verspielt
Dank der innenpolitischen Krise gibt es die Chance, dass sich zumindest in den Nachbarbeziehungen die Vernunft durchsetzt
Förderung der Zugewanderten ist wahrscheinlich noch wichtiger als die Vorabprüfung
Es ist Wahlkampf. Der junge Kandidat der Grünen ist auf dem Lande und redet mit einem Bauern. Je mehr er redet, desto radikaler wird er, bis er schließlich verspricht, die Regierung zu stürzen. Der Bauer schüttelt den Kopf: „Da bin ich dagegen.“
„Aber warum denn?“
„Ich weiß aus Erfahrung, daß Schweine, die ich gerade gekauft habe, doppelt soviel fressen wie die, die schon Fett angesetzt haben. Dann ist mir lieber, es bleiben die, die jetzt sind.“
Der Einsteiger hüpft mal schnell in die Schuhe eines Politikers, ändert da und dort ein paar Gesetzerl und steigt wieder aus. Und voilà: Schon sind seine Karten in der Privatwirtschaft ein bisserl besser.
-.-
Haider schickt Gorbach indirekt zum Stuhlgang: Er wird doch nicht gar selber auf den Vizekanzlerposten geil sein?
aber gut, vielleicht ist das ja wie mit dem fleisch im supermarkt. wenns abgelaufen ist wirds neu verpackt (mit neuem ablaufdatum).
und wenns schon ganz übel stinkt, wirds einfach scharf gewürzt, damit mans nicht mehr riecht und es wieder gschmackig aussieht.
also ich würd ja wirklich gerne namen dazuschreiben, aber dann wirds wahrscheinlich wieder zensuriert ;-)
ich frag mich wirklich, ob verdorbenes fleisch in , sagen wir mal oranger verpackung nicht frischer und cooler aussehen könnte? wär das nicht einen versuch wert?
wo ist denn da bitte die "mitte"? und wenn das stimmte, ist die spö dann eine linkspartei? dazu stellt sich dann von selbst die frage, seit wann denn eine linkspartei im dickdarm des erzbischofs und kardinals von wien logiert.
Die Ratten beginnen sich über ihr Leben nach dem Sinken des Schiffs zu machen und versuchen sich die fettesten Stückerln des Kuchens zu sichern - Gorbach die Bodenseeschifffahrt, Grasser die Casinos,...
Ich bin gespannt, wer als nächster die Nerven verliert und "Vorsorge" trifft. Vorschläge werden gerne angenommen.
Wolfgang Schüssel wird Mascherlverkäufer bei Kleiderbauer.
Elisabeth Gehrer fängt als Universitätsprofessorin an, Fachbereich Häckeln, äh, Häkeln.
Grasser als Modeschmuckverkäufer und Unterwäschemodell.
Ursula Haubner als Betreuerin in einem Heim für besonders schwer erziehbare Geschwister.
Und Andeas Khol als Entwicklungshelfer in Afrika, damit er ja keine roten Gfrieser mehr zu Gesicht bekommt. Sondern nur noch schwarze.
Wenn CR Sperl der deutschen Sprache mächtig wäre, würde ich diesen Kommentar mit noch viel lieber lesen :-)
Beispiel gefällig?
"Und unabhängig davon, ob man den Finanzminister anders loswird als durch eine Regierungsumbildung. Indem man ihn mit Paris Hilton oder Pamela Anderson bekannt macht."
Ein Satzteil, der nach einem Punkt als Hauptsatz getarnt daher kommt... Nur fehlt ihm dafür leider Entscheidendes :-))
"Dankbar nimmt man zur Kenntnis, dass der Finanzminister etwas für die "Vorsorge" der Österreicher tut. Dass der Bundeskanzler...Flagge zeigt. Und dass in der Schulfrage ein paar Fortschritte zu registrieren sind."
Hier wären wohl eher Doppelpunkt und Aufzählungszeichen angebracht gewesen - oder einfach Kommas. :-))
Allerdings fällt diese Art der Schreibe (nicht nur im Standard) schon lange auf. Scheinbar um die Lesbarkeit des Textes zu erhöhen (?) werden Nebensatz-Konstruktionen in Hauptsätze unterteilt.
Dass diese Praxis den grammatikalisch und syntaktisch Feinfühligen irritiert scheint nicht zu stören. Und das ist dann mühsam. Weil das komisch aussieht. Aber was will man machen. Wenn es so ist. Fürchterlich. Wirklich. Andererseits ist es gut. Worüber würden wir sonst posten?
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.