Die Perspektive von Frauen im Irak

13. Mai 2005, 13:16
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Die irakische Politikwissenschaftlerin Shirin Kittani-Aqrawi berichtet

Die IrakerInnen mussten seit der Gründung des modernen Staates Irak im Jahre 1920 viele schmerzhafte Erfahrungen machen und große Verluste an Leben, Vermögen und Entwicklungschancen hinnehmen.

Nun muss mit der Behebung historischer Fehler begonnen, der Aufbau des Staates Irak in Angriff genommen und das darin herrschende politische System umgestaltet werden.

Am 30. Jänner 2005 fanden die ersten freien und demokratischen Wahlen in der Geschichte des Iraks statt. Welche Veränderungen sich durch diese Wahlen, vor allem für die Frauen, ergeben haben und welche Zukunftsperspektiven es für sie gibt, werden in dieser Veranstaltung diskutiert.

Shirin Kittani-Aqrawi studierte an der Fakultät der Politikwissenschaft der Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn. Sie ist mit Tariq Aqrawi, Irakischer Botschafter in Wien, verheiratet und lebt seit November 2004 in Wien.

Livia Klingl ist Leiterin des Ressorts Außenpolitik beim Kurier, Kriegs- und Krisenberichterstatterin und Autorin des Buches "Menschen zwischen den Fronten".

Begrüßung: Otmar Höll, OIIP Shirin Kittani-Aqrawi, Irakische Politikwissenschaftlerin, Wien Livia Klingl, Kurier Moderation: Brigitte Brenner, Österr. Nationalkomitee für Unifem (red)

Am 24. Mai 2005
18 Uhr
in der Bibliothek des Österreichischen Instituts für Internationale Politik
Operngasse 20B
1040 Wien

Anmeldung und Information
Tel. 581 11 06 oder info@oiip.at

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