Rauch-Kallat erfreut über "schlanke Verwaltungsstrukturen"

13. Mai 2005, 12:45
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Fusion von Betriebskrankenkassen Donawitz und Kindberg - Ab 2006 nur mehr 23 Versicherungsträger

Wien - Die Fusion der Betriebskrankenkasse Alpine Donawitz und der Betriebskrankenkasse Kindberg zur Betriebskrankenkasse voestalpine Bahnsysteme mit 1. Jänner 2006 wird zu einer weiteren Reduktion der Zahl der Versicherungsträger führen. Waren es zu Beginn der Legislaturperiode 27 Versicherungsträger, werden es nach der Fusionierung nur noch 23 sein, freut sich Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat über "schlanke Verwaltungsstrukturen". Damit seien auch Effizienzsteigerungen verbunden, von der alle Versicherten profitieren. Konkret nannte Rauch-Kallat dabei die Zusammenführung von EDV, Büroorganisation und Finanzwesen. Die dabei entstehenden Synergieeffekte würden von den beiden Kassen mit 50.000 Euro jährlich prognostiziert.

"Keinerlei Einschränkungen in Leistung und Qualität"

"Selbstverständlich gibt es für die Versicherten der neu entstehenden Betriebskrankenkasse voestalpine Bahnsysteme keinerlei Einschränkungen in Leistung und Qualität", betonte Rauch-Kallat. Die Fusionierung erfolge im Rahmen der 64. ASVG-Novelle und werde ab 1. Juli 2005 in einem halbjährlichen Übergangszeitraum vorbereitet.

Die 23 Versicherungsträger setzen sich aus den neun Gebietskrankenkassen, künftig nur mehr sieben Betriebskrankenkassen, der Versicherungsanstalt von Bergbau und Eisenbahn, jener des Öffentlichen Dienstes, der Gewerblichen Sozialversicherungsanstalt, der Sozialversicherungsanstalt der Bauern sowie der Pensionsversicherungsanstalt PVA, der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA und der Sozialversicherung des Notariats zusammen.

Zu Beginn der Legislaturperiode hatte es noch 27 Versicherungsträger gegeben. Die PVA war noch in die Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter und jene der Angestellten geteilt. Außerdem gab es zehn Betriebskrankenkassen (Staatsdruckerei, Tabakwerke, Verkehrsbetriebe, Semperit, Neusiedler, Donawitz, Zeltweg, Kindberg, Kapfenberg und Pengg) statt derzeit acht (2000 kam die Staatsdruckerei zur Wiener Gebietskrankenkasse, 2003 kam Pengg zur Versicherungsanstalt Bergbau) - ab 2006 werden es mit der Fusion von Donwaitz und Kindberg eben nur noch sieben BKKs sein. (APA)

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