Stimmen: "Fast alle Linien sind explodiert"

15. Mai 2005, 15:39
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  • Tschechien - USA:

    Vladimir Ruzicka (Tschechischer Teamchef): "Unser Beginn war schlecht, ganz anders, als wir uns das vorgestellt haben. Der US-Torhüter DiPietro war sehr selbstbewusst, es war schwer, zu treffen. Im zweiten Drittel haben wir zwar gut gespielt, aber wieder nicht getroffen. Nach dem 2:2 stand das Spiel auf des Messers Schneide, beide Mannschaften hatten viele Chancen. Im Penalty-Schießen hat der Glücklichere gewonnen. Ich bin glücklich, dass unser Torhüter Vokoun so gut gespielt hat, weil die Fans nicht an ihn geglaubt haben."

    Peter Laviolette (US-Teamchef): "Ich bin stolz auf das Team, das unser Land gut vertreten hat. Tschechien war bisher die dominierende Mannschaft des Turniers. Sie sind auf allen Linien gut besetzt und sehr gut gecoacht. Im Vorjahr haben sich die Tschechen sicher genau so gefühlt wie wir jetzt."

  • Kanada - Slowakei:

    Joe Thornton (Kanadas Siegestorschütze): "Man muss bei so einem Schuss einfach hoffen, dass er hinein geht. Es war eine große Last, die da von meinen Schultern gefallen ist. Heute sind fast alle Linien explodiert, das macht ein starkes Team aus."

    Dany Heatley (Kanadas WM-Torschützenkönig des Vorjahres): "Joe's Tor war so unglaublich wichtig. In den Playoffs entscheiden solche Dinge. Das Spiel sagt viel über Kanada aus, wir sind immer wieder zurück gekommen."

    Michal Handzus (Slowakei-Torschütze): "Wir hätten sie schlagen können, aber wir haben in der Defensive Probleme gehabt. Sie haben im Schlussabschnitt ein glückliches Tor gemacht. Wir haben einen Fehler gemacht, wir fahren nach Hause."

    Marc Habscheid (Kanada-Headcoach): "Wir waren sehr konzentriert, haben nie die Geduld verloren. Diese Jungs wollen immer gewinnen."

    Frantisek Hossa (Slowakei-Trainer): "Ich bin zufrieden, weil wir ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Kanada war heute glücklicher."

  • Schweden - Schweiz:

    Daniel Sedin (Siegestorschütze Schweden): "Klar war es wieder ein ganz wichtiges Tor, schließlich hat es uns den Sieg und den Aufstieg gebracht. Entschieden hat aber die Defensive, dort haben wir sehr konzentriert und kompakt gespielt. Wir müssen aber noch besser werden."

    Bengt-Ake Gustafsson (Schweden-Teamchef): "Es tut mir Leid, dass ich Ralph (Krueger) und seine Jungs aus dem Turnier hinauswerfen musste. Aber das ist eben unser hartes Geschäft, das wisst ihr auch. Wir haben viel Druck gehabt, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen müssen. Wir sind jetzt ein wenig befreiter und können etwas mehr relaxed in die nächsten Tage gehen."

    Ralph Krueger (Schweiz-Coach): "Ich bin glücklich für dich 'Gus'. Wie es für mich gelaufen ist, darüber kann ich natürlich nicht glücklich sein. Aber ich werde dir ab jetzt wieder die Daumen drücken, denn heute habe ich das nicht getan. Schweden hat ein unglaublich starkes defensives Spiel gespielt, sie machen einfach keine Fehler. Sie waren besser und haben uns kontrolliert. Wir sind an unsere Grenzen gestoßen. Trotzdem bin ich stolz auf meine Spieler, die Schweiz ist in den Top Acht der Weltrangliste. Es ist schwer, im dritten Jahr in Folge im Viertelfinale zu verlieren, aber so ist es eben."

  • Russland - Finnland:

    Wladimir Krikunow (Teamchef Russland): "Der Start war schlechter als üblich. Für Verteidiger Denisow war es ein schwarzer Tag, es passiert nicht oft, dass einer zwei Eigentore macht. Aber ein brillantes Tor hat uns den Ausgleich gebracht. Danach hat jede Mannschaft auf das nächste Tor gespielt, beide hatten Chancen. An Kanada habe ich bisher noch nicht gedacht, wir hatten noch keine Zeit."

    Erkka Westerlund (Teamchef Finnland): "Ich bin stolz auf meine Mannschaft und die Leistung. Wir hatten unsere Chancen. Ich habe daran gedacht, den Torhüter zu wechseln." (APA)

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