Keine Kiste in der Ecke: "Das neue Österreich"

17. Mai 2005, 12:06
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Staatsvertragsausstellung im Belvedere eröffnet

Wien - Am Donnerstag wurde die Staatsvertragsausstellung Das neue Österreich im Oberen Belvedere durch Bundespräsident Heinz Fischer eröffnet. Er bezeichnete die Zweite Republik als "Wunschkind" und nahm, wie auch Bürgermeister Michael Häupl, zu den jüngsten Äußerungen von John Gudenus Stellung: "Die Vergangenheit ist keine versiegelte Kiste, die wir in eine Ecke stellen können. Sie ist mit ihren schmerzlichen und freudigen Seiten immer noch Teil der Gegenwart." Kunststaatssekretär Franz Morak nannte als Ziel der Ausstellung "eine lebendige Diskussion über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft".

Der Industrielle Hannes Androsch als Mitinitiator der Ausstellung meinte, die Schau solle "ohne Selbstgefälligkeit und ohne Selbstgerechtigkeit, ohne falschen Stolz und ohne naive Illusionen den Weg Österreichs zeigen". (red/ DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13.5.2005)

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