Stärkung des Standorts Wien: Initiative von Außenamt und UNO

13. Mai 2005, 08:53
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Entwicklungsländern sollen künftig Büros für große Konferenzen zur Verfügung gestellt werden

Wien - Das österreichische Außenministerium wird Entwicklungsländern, die nicht permanent in Wien vertreten sind, künftig Büros für die Zeitdauer großer Konferenzen zur Verfügung stellen.

Diese gemeinsame Initiative von Außenamt und dem UNO-Büro in Wien soll diesen Ländern die Teilnahme an wichtigen UNO-Tagungen ermöglichen und gleichzeitig Wien als Sitz internationaler Organisationen stärken, teilten Außenministerium und UNO-Büro am Donnerstag in Aussendungen mit.

Der UNO-Amtssitz Wien sei über die Jahre "zum veritablen Sicherheitszentrum in der Arbeit Vereinten Nationen geworden: Atomsicherheit, Abrüstung, Drogen- und Verbrechensbekämpfung stehen im Zentrum der Tätigkeit der Wiener UNO-Einheiten". Die österreichische Hauptstadt ist unter anderem Standort des UNO-Büros für die Bekämpfung von Drogen und Kriminalität, der Internationalen Atomenergiebehörde und der Organisation zur Überwachung des Atomtestsperrvertrags.(APA)

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