Fast 4.700 mehr Geburten als Sterbefälle im Jahr 2004

25. Mai 2005, 21:52
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Das stärkste Baby-Plus in Vorarlberg, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich - mit Grafik

Wien - Die Zahl der Geburten in Österreich ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2003 gestiegen. 2004 kamen nach endgültigen Zahlen in Österreich 78.968 Babys zur Welt, um 2.024 mehr als im Vorjahr (plus 2,6 Prozent, schalttagsbereinigt plus 2,3 Prozent). Durch ein kräftiges Minus bei den Sterbefällen (2.917) gab es die deutlich positive Geburtenbilanz im Ausmaß von 4.676 Personen.

Stärkstes Baby-Plus in Vorarlberg

Das stärkste Baby-Plus verzeichnete Vorarlberg (6,9 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (3,8 Prozent), Oberösterreich (3,1 Prozent) und Tirol (2,8 Prozent).

Unter dem Durchschnitt waren die Zunahmen in Wien (2,2 Prozent), im Burgenland (2,0 Prozent) sowie in Salzburg (1,5 Prozent), in der Steiermark (1,0 Prozent) und in Kärnten (0,8 Prozent).

Anstieg der durchschnittlichen Kinderzahl pro Frau

Eine höhere Zahl an Lebendgeborenen als 2004 (78.968) hatte es zuletzt im Jahr 1998 (81.233) gegeben. Der Geburtenzuwachs brachte auch einen Anstieg der durchschnittlichen Kinderzahl pro Frau von 1,38 (2003) auf 1,42 (2004), die sich damit auf dem Mitte der neunziger Jahre beobachteten Niveau bewegt.

Mehr uneheliche Kinder

Der Anteil der unehelich geborenen Kinder erhöhte sich im Jahresabstand von 35,3 Prozent auf 35,9 Prozent. Auch im Jahr 2004 waren die so genannten Unehelichenquoten traditionellerweise in den Bundesländern Kärnten (50,4 Prozent) und der Steiermark (45,9 Prozent) am höchsten. Über dem Bundesdurchschnitt lag diese Quote auch in Tirol und Salzburg (je 39,0 Prozent) sowie in Oberösterreich (38,6 Prozent). Geringer waren die Anteile nicht verheirateter Mütter dagegen in Vorarlberg (29,7 Prozent), Wien (29,3 Prozent), Niederösterreich (29,2 Prozent) und im Burgenland (28,2 Prozent). (APA)

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    Zahl der Geburten 2004 nach Bundesländern

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