ARBÖ fordert Preissenkung bei Diesel und Normalbenzin

23. Mai 2005, 10:47
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Senkungsbedarf von bis zu zwei Cent - Erhöhungen vor Pfingsten wäre nicht argumentierbar

Wien - Die Entwicklung an den internationalen Märkten rechtfertigt laut ARBÖ eine sofortige Preissenkung bei Diesel und Normalbenzin. "Es ist ein Senkungsbedarf von 1,5 Cent bei Diesel und von 2 Cent bei Normalbenzin", so ARBÖ-Generalsekretär Rudolf Hellar in einer Aussendung vom Mittwoch. Preiserhöhungen vor dem reiseintensiven Pfingstwochenende seien auf Grund der internationalen Entwicklung jedenfalls auszuschließen.

Wie der ARBÖ erhoben hat, ist der Dieselpreis auf dem für Österreich tonangebenden Spotmarkt in Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen seit 22. April im Sinken. Bis gestern sei der Preis je Tonne von 550 auf 503,25 Euro zurückgefallen, ein Minus von 8,5 Prozent.

Diesel: Senkungsbedarf von 1,5 Cent

Im selben Zeitraum habe sich der Liter Diesel in Österreich im Schnitt von 0,938 auf 0,93 Euro verbilligt, also nur um ein Prozent. Laut ARBÖ ergibt sich unter Berücksichtigung der Steuer (die knapp zwei Drittel des Zapfsäulenpreises ausmacht) rein rechnerisch ein Senkungsbedarf von 1,5 Cent.

Ähnlich sei die Entwicklung bei Normalbenzin, das im Durchschnitt der letzten Woche in Österreich von 1,016 auf 1,013 Euro nachgegeben habe - also um 0,3 Prozent, während sich die Tonnenpreise am Spotmarkt von durchschnittlich 526 Euro auf 485 Euro - um 7,8 Prozent - senkten. Unter Berücksichtigung der Steuertangente resultiert daraus nach Berechnungen des ARBÖ ein Senkungsbedarf von knapp 2 Cent pro Liter. (APA)

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