Wiener Stadthalle: Rieder erwartet "detaillierten Bericht"

13. Mai 2005, 08:53
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Pannen bei der Eishockey-WM sollen nicht mehr passieren

Wien - Der Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder (S) hat einen "detaillierten Bericht" zu den Problemen rund um die Eishockey-WM angefordert. Das sagte Rieder im Rahmen des Pressegespräches der Wien-Holding GmbH am Mittwoch.

In der Holding sind Unternehmen und Beteiligungen der Stadt versammelt - unter anderem die Wiener Stadthalle. Die Spielstätte war vor allem wegen anfangs mangelnder Eis-Qualität ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. "Es muss sichergestellt werden, dass das kein zweites Mal passiert", stellte Rieder klar: "Eine Großstadt, die Sportstadt sein will, muss das gewährleisten."

Neue Mehrzweckhalle

Zumindest bei einer Eishockey-WM wird sich in Wien das Problem allerdings demnächst ohnehin nicht mehr stellen: Der internationale Eishockey-Verband hat zuletzt bereits klar gemacht, dass ohne eine größere Halle keine WM mehr nach Wien vergeben wird. Das könnte sich erst ändern, so bald jene neue Mehrzweckhalle steht, deren Bau kürzlich von Bürgermeister Michael Häupl (S) angekündigt worden ist. Bis es so weit ist, wird es aber noch dauern. Denn eine "vertiefte Planung" zu diesem Projekt gibt es laut Rieder derzeit noch nicht.

Holding-Geschäftsführer Peter Hanke versicherte heute, den organisatorischen Aufwand für die Eishockey-WM nicht unterschätzt zu haben. Die Eis-Probleme seien auf das frühsommerliche Wetter zurückzuführen: "Es hat noch nie eine WM mit Temperaturen um 30 Grad Celsius gegeben."

Die Wien-Holding hat eine Studie über die Hallensituation in Wien in Auftrag gegeben. Diese soll bis zum Herbst vorliegen. (APA)

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