Masterfoods Austria hat Umsatz 2004 um 8,8 Prozent gesteigert

20. Mai 2005, 16:44
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Starke Zugewinne im Export - Wachstum auch am Inlandsmarkt - Neue Produkte haben sich bewährt

Wien - Masterfoods Austria blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2004 zurück: Mit 388,2 Mio. Euro ist der Umsatz im Vergleich zu 2003 um 8,8 Prozent gestiegen. Das Unternehmen, das in Breitenbrunn eine Süßwarenfabrik und in Bruck a.d. Leitha eine Heimtiernahrungsfabrik betreibt, hat dabei laut einer Aussendung nicht nur im Exportgeschäft, sondern auch auf dem stagnierenden Inlandsmarkt Zuwächse erzielt.

Mehr Exporte

Die Exportquote stieg 2004 auf den Rekordwert von 57 Prozent (plus 2,6 Prozentpunkte). 2001 hatte sie noch 46 Prozent betragen. Trotz starker Beeinträchtigung des heimischen Lebensmittelmarkts durch Preiskämpfe zwischen den großen Handelsketten hat Masterfoods eigenen Angaben zufolge auch im Inlandsgeschäft zugelegt.

Zu den Markterfolgen im vergangenen Jahr zählten demnach bei Süßwaren die Österreich-Einführung der neuen Produktlinie Dove und starke Zuwächse bei m&m's durch die neuen "Crispy", bei Tiernahrung Innovationen bei Whiskas trocken und Pedigree trocken sowie die Einführung eines neuen Sheba Sortiments.

Mars Delight versüßt Produktion

In der Produktion gab es einen deutlichen Zuwachs durch den Start einer zusätzlichen Süßwarenlinie, auf der das neu entwickelte Produkt Mars Delight hergestellt wird. Nach der erfolgreichen Markteinführung in Großbritannien und Irland ist es seit Anfang 2005 auch in Österreich erhältlich.

"Der Erfolg im Jahr 2004 war keine Eintagsfliege, sondern Teil einer kontinuierlichen Entwicklung," betont Gottfried Gröbl, Generaldirektor von Masterfoods Austria und - als Präsident für Osteuropa und die GUS-Staaten - Vorstandsmitglied des Mars-Konzerns. Trotz des schwierigen Umfelds für die Nahrungs- und Genussmittelbranche in Westeuropa sei es Masterfoods Austria gelungen, den Umsatz seit dem Jahr 2000 - ohne Unternehmenszukäufe - um durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr zu steigern. Damit gehört das Unternehmen heute zu Österreichs größten Lebensmittelherstellern.

Unternehmen gut aufgestellt

Mit Investitionen von mehr als 53 Mio. Euro allein in den vergangenen fünf Jahren sei deutlich gemacht worden, "dass wir hinter dem Standort Österreich stehen," so Gröbl. Für die Auswirkungen der EU-Erweiterung vor einem Jahr habe man damit ebenso vorgebaut wie bereits Mitte der neunziger Jahre für den - von Masterfoods erfolgreich bewältigten - österreichischen EU-Beitritt.

Gröbl: "Im Gegenzug erwarten wir jedoch, dass man Unternehmen wie uns, die in einem harten internationalen Standortwettbewerb stehen, seitens der Politik keine unnötigen Hindernisse in den Weg legt. Wenn auf nationaler Ebene zusätzliche bürokratische Hemmnisse und gesetzliche Auflagen geschaffen werden, die den Standort belasten, so ist das für künftige Investitionsentscheidungen nicht hilfreich." (APA)

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