Mehr Sicherheit im Internet

19. Mai 2005, 11:19
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Initiative für die Eigen-Initiative der PC- und Internet-Awender

Die heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellte Initiative "Sicher-Im-Internet" soll die IT-Sicherheit und des Vertrauens in die modernen Informationstechnologien in Österreich erhöhen. Sie richtet sich an PC- und Internetnutzer aller Bereiche und Altersstufen. Erreicht werden sollen diese durch eine Reihe von Informationsveranstaltungen, ein eigenes Online-Portal sowie Unterlagen, die im Rahmen der Initiative erstellt wurden und nun in Umlauf gebracht werden.

Die Unternehmen

Getragen wird "Sicher-Im-Internet" von den Unternehmen Microsoft Österreich, Bank Austria Creditanstalt, Computer Associates, eBay Austria, a.trust und Inode. Unterstützung erhalten diese durch das Bundesministerium für Inneres, das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie durch das Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz.

Sicherheit spielerisch

Das Webportal der Initiative bietet neben umfangreichen Informationen auch ein eigenes Online-Sicherheitsspiel sowie verschiedene Sicherheitschecks. Die vier Sicherheitsbroschüren richten sich an Unternehmen, Schulen und Universitäten, die "Generation 50 Plus" sowie "ganz Österreich" und informieren, angepasst an die unterschiedlichen Zielgruppen, in einfacher und prägnanter Form die wichtigsten Sicherheitsregeln für den täglichen Umgang mit dem PC und dem Internet.

Schulungen

Neben diesen Informationsangeboten starten die Betreiber von "Sicher-Im-Internet" zusammen mit ihren Partnern auch umfangreiche Kommunikationsaktivitäten wie etwa Schulungen oder Informationstage für Ihre Kunden. Der Schwerpunkt der Aktivitäten richtet sich allerdings an den Privatanwender. "Wir bieten den privaten PC-Nutzen im Rahmen spezieller Events die Möglichkeit, ihren Rechner auf Spyware und Viren überprüfen zu lassen", führte Michael Wengermayer, Country Manager Computer Associates Austria, aus.

Krimineller Spielraum

"Der Spielraum für Kriminelle ist im Internet gewaltig und wird auch ausgenutzt. Wie in der realen Welt ist auch im Cyberspace der Selbstschutz extrem wichtig. Die Prävention von Angriffen durch umfangreiche Information der Anwender ist hier unbedingt notwendig. Das Bundesministerium für Inneres unterstützt gerne Initiativen, welche dies fördern", kommentierte Lise Prokop, Bundesministerin für Inneres im Rahmen des Pressegespräches die Initiative.

"Weckruf"

Einen "Weckruf an die österreichische Bevölkerung" richtete Herbert Schweiger, Geschäftsführer Microsoft Österreich: "Neben den Herstellern kann auch der Einzelne Sicherheit erzeugen, indem er sich selbst für Sicherheit verantwortlich fühlt. Wer eine Firewall verwendet, aktuelle Software mit allen Aktualisierungen einsetzt und einen aktuellen Virenscanner einsetzt, ist vor den meisten Gefahren bereits geschützt."(APA)

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