Presse: Hoffen auf die Ösis

11. Mai 2005, 22:29
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Innsbruck- Pressestimmen nach der 2:3-Niederlage der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Innsbruck gegen Dänemark und dem drohenden Abstieg aus der A-Gruppe:

BILD: "2:3-Desaster gegen die Dänen - Jetzt können uns nur noch die Ösis vorm Abstieg retten. Ob die Österreicher allerdings nochmal Vollgas geben, ist eher fraglich."

Merkur (München): "Das Schicksal liegt in Österreichs Hand. Abgestiegen? Man weiß es noch nicht. Heute werden die Spieler und Trainer in ihren Heimatorten vor den Fernsehgeräten miterleben, wo die Zukunft liegt. Das letzte Spiel war das Spiegelbild einer missratenen WM: Die DEB-Auswahl bot noch einmal das ganze Repertoire an Unzulänglichkeiten. Und selbst wenn ihr der Klassenerhalt noch erspart bleiben sollte - ein Abstieg ist es so oder so."

Der Tagesspiegel (Berlin): "Geschlagen und gescheitert. Eine aus deutscher Sicht abenteuerliche WM hatte ihren negativen Höhepunkt erreicht. Egal aber, wie es letztlich kommt: Greg Poss ist gescheitert. Nur eine Saison nachdem der US-Amerikaner das Amt des Bundestrainers von Hans Zach übernommen hat, rutschte die Nationalmannschaft beim WM-Turnier in Österreich in ihre größte Krise seit dem Aufstieg in die A-Gruppe im Jahr 2000."

Kölner Stadtanzeiger: "Freudenschreie stießen die Profis aus, die ihr Geld bei Eishockey-Klubs wie Rödovre oder Nordsjaelland verdienen. Die Schmach gegen Dänemark war der letzte Beweis dafür, dass es Bundestrainer Greg Poss nicht geschafft hat, die deutsche Mannschaft richtig einzustellen."

Blick (Schweiz): "Diese Niederlage dürfte den neuen Naticoach Greg Poss den Job kosten. Nicht erst seit heute schreien fast alle deutschen Eishockey-Fans wieder nach Alpen-Vulkan Hans Zach. Gewinnt Slowenien, wird Deutschlands Eishockey-Poss(e) ein heftiges mediales Gewitter nach sich ziehen."

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