Palfinger im ersten Quartal mit Umsatz- und Ergebnisrekord

20. Mai 2005, 16:25
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Umsatzplus von 41 Prozent - Betriebsergebnis des Kranherstellers fast verdreifacht - Zweistellige Zuwachsraten auch für Gesamtjahr erwartet

Wien - Der börsenotierte Kranhersteller Palfinger konnte das erste Geschäftsquartal 2005 mit einem deutlichen Plus bei Umsatz und Ergebnis abschließen und die Erwartungen der Analysten übertreffen. Wie das Salzburger Unternehmen mitteilt, konnte der Umsatz um 41 Prozent von 86,4 auf 121,7 Mio. Euro gesteigert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 184 Prozent von 6,1 auf 17,2 Mio. Euro zu. Analysten hatten im Vorfeld der Ergebnisveröffentlichung mit einem Umsatzanstieg um 27 Prozent auf 109,8 Mio. Euro und einem EBIT-Anstieg um 87 Prozent auf 11,4 Mio. Euro gerechnet.

Das erste Quartal 2005 war für die Palfinger-Gruppe sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig das erfolgreichste Quartal in der Unternehmensgeschichte, heißt es heute, Mittwoch, in der ad hoc-Mitteilung. Die Basis dafür bildeten einerseits gute Marktbedingungen und andererseits die weltweite "Global Palfinger Structure" sowie die langfristig wirkenden Strukturverbesserungsprojekte bei Palfinger. Am stärksten war das Wachstum von der Area Europe beziehungsweise dem Kranbereich mit der Tendenz zu höheren Leistungsklassen und höherwertiger Ausstattung getragen.

Rekord-Konzernergebnis von 12,9 Millionen Euro

Das EBIT liegt laut Unternehmensangaben bereits auf dem Halbjahresniveau des Vorjahres. Die EBIT-Marge wurde mit 14,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 7,0 Prozent verdoppelt.

Das unversteuerte Ergebnis erhöhte sich von 5,5 auf 17,1 Mio. Euro, das Konzernergebnis stieg auf den Rekordwert von 12,9 nach 3,5 Mio. Euro. Die Gearing Ratio erreichte mit 16,5 Prozent einen weiteren historischen Tiefststand, die Eigenkapitalquote liegt mit 49,3 Prozent auf hohem Niveau.

Auf Basis des hervorragenden ersten Quartals sowie des hohen Auftragseingangs erwartet das Management eine weitere signifikante Umsatz- und Ergebnissteigerung im zweiten Quartal. Für das Gesamtjahr bilden die Entwicklung am Materialsektor, die Kapazitätserweiterungen und die Potenziale bei den Hydraulischen Systemen die bestimmenden Rahmenbedingungen. Aus heutiger Sicht wird mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Ergebnis gerechnet. (APA)

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