Anschlagsversuch gegen Bush

18. Mai 2005, 13:24
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"Nicht scharf gemachte" Granate war 50 Meter von der Tribüne des US-Präsidenten entfernt gefunden worden

Tiflis - Die Sicherheitskräfte in Georgien haben den Fund einer Handgranate in der Nähe der von US-Präsident George W. Bush genutzten Rednertribüne in der Hauptstadt Tiflis bestätigt. Der Sekretär des Sicherheitsrates, Gela Beschuaschwili, sprach am Mittwoch in Tiflis von einer "nicht scharf gemachten Granate". Bei der Rede Bushs auf dem Freiheitsplatz in Tiflis am Vortag sei die Granate sowjetischen Fabrikats etwa 50 Meter von der Tribüne entfernt gefunden worden.

Die Granate habe keine Gefahr dargestellt, sagte Beschuaschwili nach Angaben der Agentur Interfax. Gleichzeitig erklärte er, sie sei von georgischen und amerikanischen Sicherheitsbeamten "unschädlich" gemacht worden.

Der US-Fernsehsender CNN berichtete in der Nacht unter Berufung auf US-Sicherheitsleute von einem möglichen Anschlagsversuch auf Bush. Vor der Rede hätten die weit mehr als 100.000 Zuhörer eigentlich durch Metalldetektoren auf den Platz gelangen sollen. Angesichts des Massenandrangs wurden die Barrieren jedoch aufgehoben. Der US-Präsident wurde während seines Auftritts durch eine kugelsichere Glasplatte geschützt. (APA)

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    Die georgischen Behörden untersuchen einen Vorfall, bei dem ein Mann in der Menge offenbar versucht hatte, eine Handgranate in Richtung George W. Bush zu werfen.

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