Die Scheibe in der neutralen Zone

13. Mai 2005, 11:49
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Der Schweiz und Ralph Krueger steht der Sinn nach mehr - Sie wollen wieder nach Wien zurück kommen

Wien - Kein Mensch weiß, warum das so ist. Doch wird der internationale Verband (IIHF) erst heute die Reihenfolge der Viertelfinalspiele am Donnerstag in Wien und Innsbruck festlegen. Fixiert ist nur, dass die zwei besten Teams jeder Zwischenrunde an Ort und Stelle bleiben, darüber hinaus stand in Wien vorzeitig Russland als Gruppensieger und die Schweiz als Gruppenvierter fest.

Zum dritten Mal in Folge haben sich die Eidgenossen für die besten Acht qualifiziert, binnen sechs Tagen gewannen sie drei Entscheidungsspiele. Nach den für den Aufstieg erforderlichen Erfolgen über Kasachstan (2:1) und Deutschland (5:1) gab's im direkten Duell um das Viertelfinale mit Österreich-Bezwinger Weißrussland ein 2:0.

Die Schweizer stützen sich wie eh und je auf ihre technischen und taktischen Qualitäten. Sie haben einige ausgezeichnete Eisläufer in ihren Reihen, sind in ihrem Verteidigungsdrittel meist um den Tick schneller an der Scheibe als der Gegner, und schwuppdiwupp ist die Scheibe wieder in der neutralen Zone. Mit Aebischer und Gerber wechseln einander zwei NHL-Goalies ab, gegen Weißrussland blieb Gerber ohne Gegentor.

In Innsbruck wird die Schweiz gegen den dortigen Gruppensieger um einen Platz im Semifinale streiten. Krueger rechnet sich Chancen aus. "Wir wollen", sagt er, "unbedingt nach Wien zurück." (DER STANDARD Printausgabe 11.05.2005)

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    Teamchef Krueger unterweist seine Eidgenossen.

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