Symphoniker sehen sich schuldenfrei

17. Mai 2005, 11:57
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Es gebe "keine Schulden", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Aussendung

Wien - Die Wiener Symphoniker haben zu Berichten Stellung genommen, wonach sie in einer Finanzkrise wären: Es gebe "keine Schulden", heißt es in einer gestern, Dienstag, veröffentlichten Aussendung. Die operativen Jahresverluste der vergangenen Jahre habe man nämlich aus den bis zum Jahr 2000 gebildeten Reserven ausgleichen können: "Die angesammelten Reserven wurden im Einvernehmen mit dem Kulturamt der Stadt sukzessive für die laufende Budgetierung verwendet." Die mittelfristige Finanzplanung sei in Diskussion, wobei von den Politik versichert wird, dass die Symphoniker-Zukunft gesichert sei. Dramatisch würde die Lage erst dann, wenn die Stadt Wien nicht zu den bisherigen Zusagen stehen würde, wofür es aber keine Hinweise gebe. Für die notwendigen Pensionsrückstellungen in der Höhe von 32,3 Millionen Euro gebe es "eine bilanzierungsfähige Haftungserklärung des damaligen Kulturstadtrates Helmut Zilk, die eine Barrückstellung nicht erforderlich macht", heißt es in der Aussendung. (APA/DER STANDARD, Printausgabe, 11.05.2005)
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