Aufständische sprengten Öl-Pipelines nahe dem nordirakischen Kirkuk

12. Mai 2005, 09:49
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Mindestens vier Anschläge - Sprengsatz unter einer Pipeline in der Region Tokan entschärft

Bagdad - In der Nähe der nordirakischen Stadt Kirkuk haben Saboteure mindestens vier Anschläge auf Öl-Pipelines verübt. Wie die Polizei mitteilte, setzten Aufständische in der Nacht auf Dienstag eine Ölleitung nordwestlich von Kirkuk in Brand. Die Feuerwehr habe das Feuer am Dienstagmorgen unter Kontrolle gebracht. Es seien riesige Feuer- und Rauchsäulen aufgestiegen.

Unterdessen entschärfte die Polizei nach eigenen Angaben einen Sprengsatz unter einer Pipeline in der Region Tokan. In den Ölfeldern von Bai Hassan hätten multinationale Truppen einen dritten Sprengsatz unschädlich gemacht. Am frühen Dienstagmorgen sei ein weiterer Sprengsatz an einer Pipeline von Kirkuk nach Bedschi explodiert. Die Region um Kirkuk gehört zu den wichtigsten Ölfördergebieten des Iraks. (APA/dpa)

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