Blog-Kommentare können Konsequenzen haben

18. Mai 2005, 10:11
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Weblogs sind kein rechtsfreier Raum und der Chef liest mitunter mit

Blogger und User, die Kommentare in Weblogs schreiben, sollten überlegen, was sie dem Online-Tagebuch anvertrauen. Denn die immer populäreren Internet-Tagebücher (Blogs oder Weblogs) sind kein rechtsfreier Raum, berichtet das Computer-Magazin PC-Welt in der aktuellen Ausgabe. Demnach sind die Inhalte von Blogs ganz leicht über Suchmaschinen zu finden. Dort sollte also nichts über Personen oder Unternehmen geschrieben werden, das man nicht auch woanders öffentlich sagen würde.

Der Chef liest mitunter mit

Der Chef liest mitunter mit, so die PC-Welt. Das kann dann durchaus Konsequenzen haben. In den USA sind bereits Mitarbeiter gekündigt worden, weil sie in Blogs Kommentare über ihr Unternehmen veröffentlicht hatten. Auch das Urheberrecht gilt für Blogs, insbesondere für den Betreiber (Blogger). Bei der Einbindung von Fotos, Audio- oder Videodateien sollte darauf geachtet werden, raten die Computerexperten der PC-Welt. Außerdem sollten User weder Beleidigungen noch strafrechtlich relevante Inhalte in einem Blog veröffentlichen. Empfehlenswert sei auch, sich mit Stil und Regeln in Blogs und Newsgroups vertraut zu machen, bevor eigene Kommentare geschrieben werden.

20six

Für den Start eines eigenen Blogs empfiehlt die PC-Welt den deutschsprachigen Dienst 20six. Der Service des Hamburger Unternehmens hat das Computermagazin durch einfache Handhabung, Multimedia-Funktionen und ein umfassendes Rechte-Management überzeugt. So können gezielte Lese- und Schreibrechte an Personen vergeben werden. Die Grundversion ist kostenlos, allerdings steht nur ein MB Speicherplatz zur Verfügung. Auch Werbung muss akzeptiert werden. Für monatlich 2,95 Euro bietet 20six bereits 50 MB ohne Werbung. (pte)

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PC-Welt

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