Fast eine Million britischer E-Mail-Adressen blockiert

18. Mai 2005, 10:11
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Großer Provider ist auf Anti-Spam-Blacklist gelandet - Telewest übt sich in Schadensbegrenzung

Dem englischen Internet-Provider Telewest ist die Aufnahme in eine nicht gar so begehrte Liste "gelungen": In die Blacklist des Spam Prevention Early Warning System (SPEWS). Konkret führt dies dazu das die mehr als 900.000 KundInnen des Unternehmens keinen brauchbaren Mail-Zugang mehr haben, da ihre Mails von den meisten Spam Filtern, die das SPEWS zum Abgleich verwenden, aussortiert werden.

Spam

Auf die Liste scheint Telewest gekommen zu sein, da die Anzahl der Spam-Mails, die von Telewest-Zugängen verschickt wird, in letzter Zeit erheblich angewachsen ist. Als Ursache geht der Provider von aktuellen Viren-Attacken aus, die zahlreiche Rechner nach einem erfolgreichen Angriff in Spam-Schleudern verwandelt haben. Momentan sei man dabei den KundInnen beim Säubern der Rechner zu helfen, zusätzlich versuche man wieder von der Blacklist gestrichen zu werden.

Kritik

Zusätzlich wird aber auch nicht mit Kritik am SPEWS gespart, dieses würde zu schnell ganze Netzblöcke sperren, anstatt einzelne IP-Adressen auf die schwarze Liste zu setzen. (red)

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