Unbares und Karten

9. Mai 2005, 19:09
posten
Drei Unternehmen sind es, in denen sich die OeNB mit bargeldlosem Zahlungsverkehr beschäftigt. Die 1993 gegründete APSS, an der die OeNB 38 Prozent und die großen Banken den Rest halten, betreibt fast 8000 Bankomaten und 80.000 Bankomat-Kassen in Österreich. Im Vorjahr wickelte das Unternehmen, das beim vergeigten Zahlungsverkehrs-Cluster eine Hauptrolle gespielt hätte, 372 Mio. Transaktionen ab. Umsatz: rund 43 Mio. Euro.

Nach fünf Jahren noch immer in der Verlustzone ist die A-Trust, die sich der digitalen Signatur widmet, die im Internet die eigenhändige Unterschrift ersetzt. 9,1 Prozent gehören der OeNB, der Rest Banken, Notariats-, Rechtsanwalts-, Wirtschaftskammer und Telekom Austria. Das Problem sind fehlende Freischaltungen bei Banken und öffentlicher Verwaltung.

Herzstück des unbaren Geschäftszweigs ist die Austria Card: Sie erzeugt und entwickelt mit 300 Mitarbeitern rund 57 Mio. Karten im Jahr. Umsatz: rund 35 Mio. Euro. (gra, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 10.05.2005)

Share if you care.