Comdirect führte im April weniger Aufträge aus

20. Mai 2005, 16:24
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Bei dem Online-Broker ist die Zahl der Orders um 13 Prozent gefallen

Frankfurt - Deutschlands größter Online-Broker Comdirect hat im April wesentlich weniger Wertpapieraufträge für seine Kunden ausgeführt. Die Zahl der Orders sei im vergangenen Monat um 13 Prozent auf 488.041 gefallen, teilte die Tochter der Frankfurter Commerzbank am Montag mit. Damit hat Comdirect deutlich schlechter als der Gesamtmarkt abgeschnitten. An allen deutschen Börsen wurden im April 15,4 Mio. Transaktionen ausgeführt, 6,7 Prozent weniger als im März 2005.

Die Zahl der Comdirect-Kunden blieb indes weitgehend stabil. Die im Kleinwerte-Index SDax gelistete Gesellschaft hatte Ende April 606.850 Kunden, Ende März waren es 606.862.

Die Zahl der Girokonten kletterte auf 98.902 von 94.898 im Vormonat. Der Online-Broker, der stark von der schwankenden Börseentwicklung abhängig ist, will sich künftig mehr als Erstbank positionieren. Mit traditionellen Bankdienstleistungen sollen zusätzliche, börsenunabhängige Erträge generiert werden. (APA/Reuters)

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