Microsoft-Monopol bei britischen Behörden in Gefahr

24. Mai 2005, 08:37
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Regierung will mit Linux und Co. Kosten senken

Das Monopol des US-Softwarekonzerns Microsoft bei lokalen Behörden und öffentlichen Einrichtungen in Großbritannien ist offenbar in Gefahr. Eine am Montag veröffentlichte Umfrage im Auftrag der "Financial Times" ergab, dass 60 Prozent der hundert befragten Institutionen vorhaben, künftig auf billige oder Gratisprogramme wie das Betriebssystem Linux zurückzugreifen.

Kostensenkung

Die Kostensenkung sei dabei das Hauptmotiv. Die Regierung in London will in Kürze ein Programm vorstellen, dass den Einsatz frei verfügbarer Software im öffentlichen Sektor unterstützen soll. Laut "FT" gab die öffentliche Hand im Budgetjahr 2003/2004 insgesamt 12,4 Milliarden Pfund (18,2 Milliarden Euro) für Informationstechnologie aus.(APA)

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