VCÖ will GTI-Treffen verbieten

12. Mai 2005, 15:41
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3.790 Strafmandate, 36 Führerscheinabnahmen, Staus und 41 Verkehrsunfälle - Konsequenzen gefordert

Klagenfurt - Ein Verbot des alljährlichen GTI-Treffens in und um Reifnitz am Wörthersee fordert der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Die Bilanz der diesjährigen Veranstaltung - 41 Verkehrsunfälle, 3.790 Strafmandate, 36 Führerscheinabnahmen, Staus auf der Tauern- und Südautobahn - müsse Konsequenzen haben. Die Proteste der Anrainer gegen das GTI-Treffen müssten ernst genommen werden, wurde am Montag betont.

Zahl der Strafmandate kontinuierlich gestiegen

"Die Bilanz des diesjährigen GTI-Treffens kann nur eine Konsequenz haben: ein Verbot zukünftiger derartiger Veranstaltungen", hieß es in einer Aussendung. Der VCÖ weist darauf hin, dass die Zahl der Strafmandate seit dem Jahre 2003 kontinuierlich steige. Während es 2003 insgesamt 2.763 und im Vorjahr 3.229 gewesen waren, seien in der vergangenen Woche bereits 3.790 Organmandate ausgestellt worden.

"Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer"

"Alkohol, Raserei und Selbstüberschätzung sind im Straßenverkehr lebensgefährlich. Das GTI-Treffen ist ein Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer", wurde seitens des VCÖ konstatiert. Im kommenden Jahr werden zum 25. GTI-Treffen neue Teilnehmerrekorde erwartet. (APA)

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