Schusswechsel zwischen Palästinensern und der Polizei in Jenin

11. Mai 2005, 14:17
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Gouverneur musste nach Morddrohung zurücktreten - Al-Aksa-Brigaden überfielen Polizei

Jenin - Mehrere Dutzend Palästinenser haben sich am Montag in der Stadt Jenin im Westjordanland einen Schusswechsel mit der Polizei geliefert. Die meisten Schüsse wurden in die Luft abgefeuert, nach Krankenhausangaben gab es keine Verletzten. Jenin gilt als Hochburg von Extremisten. Dort hatte der palästinensische Gouverneur Haider Irsheid zurücktreten müssen, nachdem Mitglieder der radikalen "Al-Aksa-Märtyrerbrigaden" mit seiner Ermordung gedroht hatten.

Die jüngsten Spannungen begannen am Sonntag. Ein örtlicher Führer der Al-Aksa-Brigaden weigerte sich, vor Betreten des Gerichtsgebäudes seine Waffen abzulegen. Es kam zu einem Handgemenge mit den palästinensischen Polizisten vor dem Gebäude. Später überfielen bewaffnete Al-Aksa-Mitglieder einen Streifenwagen, entwaffneten drei Polizisten und durchsiebten das Fahrzeug mit Kugeln. (APA/AP)

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