Brain Force: Umsatzplus im ersten Quartal

13. Mai 2005, 19:16
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EBIT und Nachsteuerergebnis auf Vorjahresniveau

Wien - Der börsenotierte Software-Konzern Brain Force konnte im ersten Quartal 2005 bei höheren Umsätzen die Ergebnisse halten. Wie das Unternehmen am Montag ad hoc mitteilt, stieg der Konzernumsatz um 6,4 Prozent auf 16,44 (Vorjahresquartal: 15,46) Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte 411.000 (406.000) Euro. Die EBIT-Marge von 2,5 (2,6) Prozent sei wegen gestiegener Aufwendungen für planmäßige Abschreibungen auf konzerneigene Softwareprodukte leicht rückläufig, so das Unternehmen weiter.

Das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten liegt mit 134.000 (136.00) Euro ebenfalls etwa auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis pro Aktie nach den ersten drei Monaten beläuft sich auf 0,01 Euro. Da im Vorjahr die gewichtete durchschnittliche Aktienanzahl um 49 Prozent unter dem Wert für das aktuelle Quartal lag, war das Ergebnis pro Aktie im ersten Quartal 2004 0,03 Euro. Das EBITDA konnte um 15,4 Prozent auf 884.000 (766.000) Euro gesteigert werden.

Ergebnisse "im Plan"

Die Ergebnisse des ersten Quartals liegen im Plan für 2005, so das Unternehmen. Der Brain Force-Vorstand geht weiterhin von einem Ergebnis pro Aktie in Höhe von 0,19 Euro ohne Berücksichtigung von Sondereffekten aus.

Der Geschäftsbereich Enterprise Services erreichte im ersten Quartal einen Umsatz von 7,62 Mio. Euro und ein Segment-EBIT von 346.000 Euro. In diesem Segment sind die ausschließlich auf Dienstleistung basierten Angebote des Brain Force Konzerns zusammengefasst. Die EBIT-Marge liegt mit 4,5 Prozent in den Erwartungen für das Gesamtjahr. Wegen der Umstellung der Segmente sei der Vorjahresvergleich nicht möglich, heißt es.

Der Geschäftsbereich Business Solutions erreichte einen Umsatz von 4,88 Mio. Euro bei einem Segment-EBIT von 391.000 Euro. In diesem Segment sind der ehemalige Bereich Financial Solutions sowie die Kompetenzbereiche Bankenlösungen, Business Process Outsourcing und ERP bzw. CRM Systeme gebündelt. Die EBIT-Marge lag im ersten Quartal bei 8,0 Prozent.

Der Geschäftsbereich Technology and Infrastructure erzielte bei einem Umsatz von 3,95 Mio. Euro ein Segment-EBIT von 58.000 Euro. Der Bereich umfasst das Geschäft aus dem ehemaligen Communication Networks Segment sowie die Kompetenzbereiche Application Hosting, Security Solutions, Infrastructure Management und Storage Solutions. Die EBIT-Marge liegt im ersten Quartal bei 1,5 Prozent. Auf Basis der vorliegenden Aufträge, feststehenden Lieferterminen für Softwarelizenzen und der aktuellen Vertriebseinschätzung, geht der Vorstand von einer EBIT-Marge im Gesamtjahr auf dem Niveau der Marge des Segmentes Business Solutions aus.

Die nicht zuteilbaren Konzernkosten beliefen sich bis zum 31. März auf 384.000 Euro. Dem Konzern stehen Zahlungsmittel und kurzfristig veranlagte Gelder in Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 18,58 Mio. Euro (31. 12. 2004: 18,49 Mio. Euro) zur Verfügung. (APA)

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