Linux für Einsteiger und Bergsteiger

Redaktion, 18. Mai 2005, 16:42

Linuxtage in der Steiermark - Entscheidungshilfe: Die "richtige" Distribution

Diese Woche, am 13. und 14. Mai, trifft sich die Linux-Community in Kapfenberg und Graz und öffnet auch allen Interessenten die Türen, die bisher noch wenig mit Open Source (OS) zu tun hatten. Gut ein Drittel der Vorträge wurde speziell für "Anfänger" ins Programm genommen. Naturgemäß kommen auch die Gipfelstürmer der OS-Szene auf ihre Rechnung - immerhin ist einer der Sponsoren der Linuxtage bergfex.at

Workshop

Wolfgang Schleicher organisiert einen eigenen Workshop mit dem Titel "Linux für Einsteiger". Der Student der technischen Physik an der TU Graz weiß wovon er spricht, denn er hat auf allen PCs in seinem Elternhaus Linux installiert. Wie seine Familie damit lebt und welche Anwendungen in den Bereichen Audio, Video, Bildbearbeitung und Spiele bestens unter Linux laufen, erläutert Schleicher zunächst in einem Vortrag und anschließend in seinem Workshop.

Auswahl

Wichtige Basisinformationen liefert auch Karl Deutsch in seinem Vortrag "Die richtige Distribution". Angesichts der großen Zahl von Linuxdistributionen kann man leicht den Überblick verlieren. In seinem Vortrag informiert Deutsch über die Besonderheiten und Stärken von SuSE, Mandriva/Mandrake, Fedora, Debian und Ubuntu. Weiters gibt der EDV-Berater und Leiter der Linux-Werkstatt Tipps zu den Fragen: Gibt es die "richtige" Distribution und wie finde ich die "richtige" Distribution?

Tools

Andreas Öffl, Mitarbeiter am Studiengang Internettechnik und -management an der FH Joanneum, vermittelt einen Einblick in die wichtigsten und nützlichsten Kommandozeilentools unter Linux. Damit will er primäer Linux-Einsteiger ansprechen, die als Privatanwender bereits ein Linux-Derivat verwenden, sich aber der Mächtigkeit und der Vorteile der Kommandozeile gegenüber einer graphischen Benutzeroberfläche (noch) nicht bewusst sind. Der programmatische Titel seines Vortrags: "Von 0 auf 60 in der Unix-Kommandozeile".

Zope

Dass die Hardcore-Techniker in Graz nicht zu kurz kommen, dafür garantieren Insider der OS-Szene wie Ewald Pfau mit seinem Vortrag über die Programmiersprache Forth oder Clifford Wolf mit seinem Workshop über das etwas andere Programmier-Paradigma SPL und WebSPL. Peter Sabaini, Zope-Entwickler im ARC Seibersdorf, demonstriert in seinem Workshop "Zope 3 für Entwickler" anhand eines einfachen Beispiels den Umgang mit Adaptern, Interfaces und anderen grundlegenden Zope3-Komponenten. Wie man "viele Pinguine auf einen Eisberg" treibt, weiß Takashi Linzbichler. Sein Rezept: Paravirtualisierung mit Xen. (pte)

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11 Postings
linux laeuft auf allem, was ich so ausprobiert habe:

armada 7800
armada m700 (mit cd-rw und wlan WL100)
nc4000 (mit cd-rw und wlan ueber intel centrino, lan ueber broadcom gigabit)
alle moeglichen desktop-minitower-modelle von cpq/hp, und andere chinesische PCs.
dz. habe ich ueberall knoppix 3.8 mit kleinen anpassungen

Libranet 3.0 ist besser als Ubuntu.

Für Linux-Einsteiger wären vor allem Sphinx bzw. die Ursprungsversion Mepis 3.3 zu empfehlen.
Libranet ist die ausgereifteste Debian-basierende einteigerfreundliche Distro.
Ist zwar im deutschsprachigen Raum nicht so bekannt aber eine Klasse besser als Ubuntu usw.

"... aber eine Klasse besser als Ubuntu usw. ..."

halte ich für unzutreffend und ziemlich überflüssig, hier debian basierte systeme gegeneinander auszuspielen. - 'eine klasse besser' - bin gespannt auf deine begründung bzw. auf deine definition von 'klasse besser' in diesem zusammenhang - abgesehen davon unterschlägst du hier ein wichtiges detail, dass nämlich die version 3.0 von libranet, die du hier bewirbst, kostenpflichtig ist ($89.95/$64.95 USD).

im gegensatz dazu kann ubuntu umsonst aus südafrika geordert werden!

"... The Ubuntu team will send you Ubuntu CDs at no charge, for you to install and share. We will cover the cost of shipping the CDs to you as well..."

http://www.ubuntulinux.org/shipit/link_view

mfg
ein zufriedener 'debian SID' user

für einsteiger unbedingt ubuntu

bin selber anfänger

sehr einfache installation (höchstens bei der installation als zweites betriebssystem muss man wissen, welche partitionen man löscht/ersetzt)

sehr aufgeräumter desktop, kommt mit allerlei guter sw daher (openoffice, ff, mailclient, k3b, ...).

unterstützt meinen laptop beinahe perfekt - wlan funkt sogar besser als unter win. nur meine ati-mobility 9700 wird nicht als solche erkannt. (verwende acer travelmate 292 LMi)

Der Student der technischen Physik an der TU Graz weiß wovon er spricht, denn er hat auf allen PCs in seinem Elternhaus Linux installiert.

...ja ja... Student müßte man sein, dann hat man Zeit die PC's der ganzen Familie (mehr als 3?) auf Linux umzustellen und zu warten...

sowas könnte ich mir nur vorstellen, wenn ich noch daheim lebe, aber das macht er ja vermutlich auch...

schwierig ist's mittlerweile ja nicht mehr - nachdem sich so viel bei der Usability bei Linux getan hat...

abgesehen davon ist sein Einsatz natürlich lobenswert...

mich würde ja interessieren, ob's eine vernünftige Distri für meinen Acer-Laptop 1357 gibt, die auch die auf Windows getrimmte Hardware unterstützt... (speziell Bildschirmkarte, Stromsparfunktionen und der DVD-Brenner)

Hab einen Acer Travelmate 630, da läuft kubuntu ohne Probleme. lg martin

... kann kanotix empfehlen. habe zwar älteres modell als du, nämich aspire 1300, aber auf dem läuft das programm einwandfrei. viel glück...

Ubuntu!

Versuchs mal mit Ubuntu (oder Kubuntu, wenn dir der KDE-Desktop mehr liegt). Diese Distri läuft sogar auf meinem alten Gericom (!! auf dem lief vorher noch nie irgendein Linux).
Schätze da hast du auch beim Acer wenig Probleme. Und die Community ist besser als jedes Handbuch, wenn doch welche auftauchen.

http://www.ubuntulinux.org
http://www.ubuntuusers.de (mit allen Downloadlinks)

"... ob's eine vernünftige Distri für meinen Acer-Laptop 1357 gibt ..."

am besten eine knoppix-boot-CD ausprobieren, wenn die funkt, dann gehn auch andere distros.
knoppix, wie diverese andere, basiert auf debian.
ubuntu find ich, für leute die nicht allzuviel basteln wollen, empfehlendswert.

der dvd-brenner sollte vom kernel sowieso und von cdrecord bzw. dvd-tools ohne probleme unterstützt werden, zum brennen kann ich nur k3b empfehlen.

die grafigkarte ist eine radeon 9200, die von xorg out-of-the-box unterstützt wird. stromsparfunktionen werden vom kernel und/oder dem acpi-daemon zur verfügung gestellt, sollten bei z.b. suse standardmäßig funktionieren.

wlan ist so eine geschichte... kommt auf den chipsatz an.

mein tip: mal eine suse- oder mandriva-iso runterladen, festplatte umpartitionieren und dual-booten. oder einfach ne kanotix oder knoppix-live-cd reinschieben und versuchen, was so alles funktioniert.

ich hab linux perfekt auf einem asus-w1 laufen, und die krücke ist ja nicht unbedingt bekannt für kompatibilität...

ceep kool: komischer tonfall. kann ich nicht einordnen...
solltest du deine frage ernst gemeint haben, wenn du vorher wissen willst ob linux auf einem laptop geht schau dir mal tuxmobil.org an.

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