USA: Protestmarsch gegen Hinrichtung in Connecticut

10. Mai 2005, 09:11
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Demonstration gegen "staatlich gebilligten Mord"

Hartford/USA - Zwei Dutzend Gegner der Todesstrafe haben am Sonntag im US-Staat Connecticut einen mehrtägigen Protestmarsch gegen die Hinrichtung eines Serienmörders begonnen. Der 45 Jahre alte Michael Ross hat gestanden, in den 80er Jahren acht Frauen vergewaltigt und umgebracht zu haben. "Wir machen das nicht für Michael Ross", sagte der Initiator des Protestzugs, Robert Nave. "Wir machen dies, weil es sich (bei der Hinrichtung) um staatlich gebilligten Mord handelt." Ross soll am Freitag hingerichtet werden. Zuletzt war in einem Neuengland-Staat vor 45 Jahren ein Todesurteil vollstreckt worden. (APA/AP)
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