Soziales Anl(i)egen mit Garantie

26. Mai 2005, 19:53
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Diözese Linz begibt Wertpapier zur Finanzierung karitativer Projekte

Linz - Mit der Begebung eines Wertpapiers und dem Betreten des Kapitalmarkts beschreitet die Diözese Linz mit ihrer Immobiliengesellschaft ELAG neue Wege der Finanzierung sozialer Projekte.

Mit der Sozialen Anleihe der ELAG (Elisabeth Liegenschafts-Entwicklungs-AG) können erstmals Anleger mit sozialer Orientierung Anleihen zeichnen, die sich durch eine Kapitalgarantie und ein Investment in soziale Anliegen von herkömmlichen Veranlagungen unterscheiden.

Die Erlöse der Sozialanleihe will ELAG-Vorstand Egon Peter Karl für neue Projekte in Österreich und im Ausland investieren: "Wir haben sehr attraktive Projekte im Ausland. In Bratislava etwa sollen über die Mischnutzung eines großen Bürogebäudes ein Ausbildungszentrum und Sozialwohnungen der Caritas Bratislava möglich werden."

Fixe Laufzeit von zehn Jahren

Die Soziale Anleihe wird für eine fixe Laufzeit von zehn Jahren gezeichnet. Die Rendite wird mit 2,71 Prozent pro Jahr veranschlagt. Den Anlegern wird der zugesagte Zinsendienst und die Rückzahlung des Kapitals nach zehn Jahren garantiert.

Die Anleihe kann noch bis zum 31. Mai in den Filialen der OÖ Sparkassen, Hypo OÖ, VKB-Bank und Oberbank gezeichnet werden. Die Mindestzeichnung beträgt 500 Euro, die Stückelung 100 Euro. Die ELAG hofft auf ein Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro. (kat, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 09.05.2005)

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