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"Ich habe mich schon immer über das Wort Garaus gewundert. Ich weiß, dass jemandem oder etwas den Garaus machen soviel bedeutet wie töten, vernichten, zerstören, platt machen. Aber woher kommt das Wort an sich?
Und was noch seltsamer ist: Das Wort kommt nur in dieser einen einzigen Redewendung vor, "Garaus" an sich scheint es nicht zu geben. Das ist doch ein Unikum in der deutschen Sprache - wenn jemand noch ein anderes Wort findet, das nur in einer einzigen Phrase verwendet und nicht dekliniert oder konjugiert werden kann, spendiere ich ihm ... nein, lieber doch nicht. Falls die anderen UserInnen doch eine Menge solcher Wörter finden, werde ich noch arm ;-) [Anmerkung der Redaktion: keine Angst, wir hätten die Adresse ohnehin nicht weitergegeben.]
Aber interessieren würde es mich schon: gibt es in der deutschen Sprache davon noch mehr?"
Na, dann: die Suche ist eröffnet!(red)
... oder sind wir zu einem Leben mit Vergehen, Kavaliersdelikten und allerhand Anrüchigkeiten verdammt?
... oder sind die kleinen papierenen Hilfestellungen zwangsläufig missverständlich?
Wo die Wiener U5 so lange bleibt, was Hademar Bankhofer mit Petersilie zu tun hat und das Geheimnis der "Lost Numbers" im Teletext - ein "Dumm(?) gefragt"-Rückblick
... der Titel steht bewusst unter Anführungszeichen, denn unser Gewinner der Woche bezieht sich auf eine regelmäßig wiederkehrende Posting-Variante
Charaktersache oder nicht: Wie aussagekräftig respektive unvereinbar sind die Vorlieben in Sachen Haustier wirklich?
Wir bitten um Beiträge zur jüngst geführten Diskussion, ob sich die Menschheit dem intergalaktischen Publikum zu langweilig präsentiert
... zum Beispiel diese hier - zur wenig abwechslungsreichen Etymologie von Fragewörtern
Oder ist die technologische Entwicklung, die wir nicht mehr kontrollieren können, längst am Laufen?
Nicht auf jede Frage kann es eine Antwort geben - dafür jedoch manchmal tausend
Gegen einen viel verwendeten Kampfbegriff wendet sich unser Gewinner der Woche mit der Frage: Wen sollen wir uns denn zum Vorbild nehmen?
Unser Gewinner der Woche liefert gleich ein konkretes Beispiel mit - ob Sie damit wohl einverstanden sind?
Plaudern Sie aus dem Nähkästchen: Unser Gewinner der Woche fragt nach den originellsten Nicks und was hinter der jeweiligen Namenswahl steckt
Schürfen Sie in Literatur, Geschichte und persönlicher Erfahrung: Gesucht wird ein wahrhaft bleibender Unwert
Erstaunlich: Die Umfrage im Forum kam der Wahrheit nicht einmal annähernd auf die Spur
... und liegt der, wie unser Gewinner der Woche meint, ausgerechnet in unserem hauseigenen Forum?
Entwerfen Sie eine Formel für die ideale Dumme(?) Frage - und diesmal lehnen wir uns im Publikumssessel zurück
Die Katze, das Butterbrot und der freie Fall - ein nicht unbedingt bierernstes Experiment
Worüber möchten Sie ehrlich wirklich absolut auf gar keinen Fall diskutieren?
Unsere Rubrik wagte sich mit dieser Frage zum ersten Mal auf die meta-kommunikative Ebene ...
... oder bleibt dies ganz den (un-)möglichen Antworten vorbehalten?
Oder sind wir schon verblödet? Unsere Blödheitzumutbarkeitsgrenze ist jedenfalls erreicht
Ein Rückblick als kleiner Leitfaden für künftige Einsendungen - aber vielleicht wollen Sie ja auch genau darüber diskutieren
Jemandem den Garaus machen
»Garaus« geht zurück auf den Ruf »gar aus« (= vollständig aus), mit dem seit dem 15.Jahrhundert in Süddeutschland die Polizeistunde geboten wurde. Der Ausdruck wurde dann auch auf das Tagesende und den das Tagesende angebenden Glockenschlag übertragen. Wir gebrauchen die umgangssprachliche Wendung meist scherzhaft im Sinne von »jemanden umbringen«: Er hatte Angst, die beiden Burschen könnten ihm den Garaus machen. In Heinrich Eduard Jacobs Sachbuch »Sage und Siegeszug des Kaffees« heißt es: »Während das christliche Europa vor den Türken erzitterte, hätten die Holländer (...) sehr wohl die Möglichkeit gehabt, dem Sultan den Garaus zu machen«
© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim, 2005
....und es regnet PLÖTZEN vom Himmel. Die "Plötze" ist nämlich eine Fischart.
Ob der Verleihnix mit dem gar "was am Hut" hat? Uj! - Das ist vielleicht scho wieder so was...
Ach, du grüne Neune!
..."etwas wird GARgekocht", oder "garen". Wobei interessant wäre, ob dies nicht mit dem GER zu tun hat - wobei mir einfiele, daß über dem Feuer etwas am SPIESS (=GER) gebrutzelt werden kann. Kommt demnach GAR nicht gar von GER?
;-)
Weiters, gucken wir mal, wo "GAR" noch vorkommt:
GAR-nison
GAR-ten
GAR-age
GAR-nieren
GAR-çon
GAR-de
GAR-de-robe
GAR-a-mond
GAR-be
GAR-dine
GAR-n
GAR-nele
GAR-rotte
GAR-stig
"Garen" wird von den Brüdern Grimm zum Adj. "gar" wie "selten" gestellt, und zwar in der Bedeutung: "das Fortschreiten der Entkohlung des Roheisens, das dadurch gar wird. Dies Garen wird aber durch Zusätze, garende Zuschläge befördert, worin denn garen in "gar machen" übertritt." Während "Ger" längst ausgestorben sein dürfte, existiert noch das Subst. dazu "Gehrung" (z.B. beim Bilderrahmen). Wie es zu den Bedeutungen dieser Wörter kommt, lesen Sie bei Grimm bitte selber nach. Ihre Kuchelgermanistik lassen sie am besten am dafür vorgesehenen Ort (einem gut geheizten Backofen?).
als kind dachte ich, es heisst den "gar ausmachen". ich hielt gar für ein anderes wort für herd und dachte es heisst den herd ausmachen als synonym für jetzt ist der ofen aus, das licht auslöschen.
woher das wort wirklich kommt, weiss ich leider nicht.
Kann mir mal jemand bitte erklären, warum "Enttäuschung" was Negatives sein soll?
Wenn jemand getäuscht ist und dann ent-täuscht wird, sollte er/sie sich doch freuen, oder?
Passt zwar nicht ganz hier her, aber man darf hoffentlich neugierig sein!
du taeuscht dich und nimmst etwas positives an. du erkennst die taeuschung und musst nun das schlechtere annehmen/erleben/erkennen. jetzt bist du enttaeuscht. die taeuschung wurde also zu deinem unmittelbaren nachteil beendet.
allgemein gesprochen: lüge ist glück.
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