Stimmen: "Deutschland ist die Hoffnung"

10. Mai 2005, 11:52
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Herbert Pöck (Teamchef Österreich): "Für mich ist es schwer, Worte zu finden, wie so etwas passieren kann. Wir können den Klassenerhalt nicht mehr aus eigener Kraft schaffen, haben aber doch noch die Möglichkeit. Wir müssen die letzte Chance wahren und eine Mannschaft bleiben, um nicht die Möglichkeit zu vergeben. Deutschland ist jetzt die Hoffnung. Die Deutschen sind stark genug, das zusammen zu bringen."

Mikale Lundström (Teamchef Dänemark): "Wir hatten keine Wahl, wir mussten gewinnen. Wir haben in den letzten Tagen viel gelernt von den Slowenen oder den Schweden, dass man niemals aufgeben darf. Wir waren bereit, den Kampf aufzunehmen, und hatten auch Glück, weil uns ihr Torhüter geholfen hat."

Andre Lakos (Österreich-Verteidiger): "Einen 3:1-Vorsprung darf man nicht aus der Hand geben. Wir haben im Mitteldrittel stark nachgelassen, haben zu viele Fehler gemacht. Gerade bei einem so wichtigen Spiel darf das einfach nicht passieren. Vielleicht haben wir uns zu gut gefühlt und der Vorsprung hat uns nicht gut getan. Wir waren etwas unkonzentriert. Im Schlussabschnitt war dann nicht mehr sehr viel drinnen, weil wir schon etwas müde und angeschlagen waren."

Gerhard Unterluggauer (Österreichs Torschütze zum 2:1): "Wir haben viel zu viele Strafen produziert, das zieht sich bei uns schon durch das ganze Turnier. Die Dänen haben ihre Chancen clever abgewartet, wir haben das nicht geschafft. Mit dem Kader ist es natürlich schwierig, aber wir müssen abgeklärter bleiben. Jetzt können wir ohnehin nur mehr sitzen und hoffen. Wir brauchen bis Mittwoch ein wenig Abstand und müssen den Kopf frei bekommen, sonst laufen wir damit gegen eine Wand." (APA)

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