Projekt Wien-Mitte: Verhandlungen laufen noch immer

11. Mai 2005, 15:10
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Die Höhe der geplanten Türme ist deutlich reduziert - Wann der Startschuss für die Bauarbeiten fällt, ist noch offen

Wien - Inzwischen ist die Höhe der geplanten Türme deutlich reduziert worden. Wann der Startschuss für die Bauarbeiten fällt, ist jedoch noch offen.

In den Verhandlungen zwischen dem Bauträger B.A.I. und den ÖBB gibt es noch immer kein Ergebnis über den Kaufpreis für das Grundstück. "Die Gespräche sind weiter im Laufen, es gibt noch mehrere Verhandlungsrunden", sagte B.A.I.-Chef Thomas Jakoubek. Wann es zu einem Abschluss kommen könnte, wollte er nicht beurteilen. ÖBB-Chef Martin Huber hatte Ende März eine Lösung bis 30. Juni verlangt, anderenfalls würde die Bahn ihr eigenes Projekt durchziehen.

Derzeitige Pläne

Die derzeitigen Pläne für Wien-Mitte sehen ein 70-Meter-Hochhaus vor, das von einer 35 Meter hohen Bebauung flankiert wird. Die Neugestaltung des Bahnhof-Areals ist ebenso geplant wie die Errichtung eines Einkaufszentrums. Das ursprüngliche Projekt hatte drei bis zu 97 Meter hohen Türme vorgesehen. Nach zum Teil heftiger Kritik der UNESCO bzw. des Fachbeirates ICOMOS waren die Pläne geändert worden.

Kommende Woche findet in Wien eine Welterbekonferenz der UNESCO statt. Das Thema Wien-Mitte wird offiziell zwar kein Schwerpunkt sein, ist aus der Debatte um das Verhältnis zwischen moderner und historischer Architektur aber nicht mehr wegzudenken.(APA)

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