BAR: "Das kostet uns zehn Millionen Dollar"

18. Mai 2005, 11:06
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Teamchef Nick Fry verzichtet auf rechtliche Schritte gegen Sperre - Paddock in Barcelona bereits geräumt

Barcelona - Der britisch-japanische Formel 1-Rennstall BAR-Honda verzichtet auf rechtliche Schritte gegen die Sperre für zwei Formel 1-WM-Rennen, die das Team vom Automobilverband FIA wegen eines Vergehens gegen die Gewichts- und Tankvorschriften aufgebrummt bekommen hat.

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir nichts tun können, um an diesem Wochenende am Rennen teilnehmen zu können", sagte ein BAR-Sprecher vor dem WM-Lauf in Barcelona am Sonntag. Auch in Monaco werden Jenson Button und Takuma Sato zuschauen müssen.

"Ich habe es noch nicht genau durchgerechnet, aber die Sperre kostet uns mehr als zehn Millionen Dollar", sagte BAR-Teamchef Nick Fry am Freitag in Barcelona, wo das Team seine Box im Paddock räumte. "Wir haben es uns selbst schwer gemacht", übte er Selbstkritik und meinte damit auch die schlechtere Position des Teams für Verhandlungen mit Jenson Button, den Fry für 2006 und länger halten möchte.

Schon im Vorjahr kämpften Williams und BAR um die Unterschrift des schnellen Briten, der die WM als Gesamtdritter mit zehn Podiumsplätzen in 17 Rennen beendet hatte. Button wollte weg, BAR ließ ihn nicht gehen - für 2006 sollen die Karten aber neu gemischt sein und Button frei für Williams.(APA)

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    Fry bei einer Pressekonferenz in Barcelona.

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