Unrentable Nebenbahnen: 37 ÖBB-Strecken droht Schließung

12. Mai 2005, 15:41
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Stufenplan für Regionalisierung des Nahverkehrs - Strecken der Landesschienen werden geprüft - mit Grafik

Wien - Nach Beratungen von Bund und Länder über eine komplette Neuorganisation der Nahverkehrsfinanzierung und über die Finanzierung unrentabler Strecken, droht nun 37 Bahnen die Schließung. In der Liste enthalten sind auch 15 Privatbahn-Linien. Auch hier will der Bund die Finanzierung an die Länder abgeben. Die ÖBB haben für die Nebenbahnen zuletzt mehr Geld von der öffentlichen Hand gefordert, um deren Betrieb weiterführen zu könne.

Wie hoch der Finanzierungsbedarf wäre, wenn sämtliche Nebenbahnen weiter betrieben würden, steht noch nicht fest. Die ÖBB will ihre Berechnungen bis Ende September vorlegen. Erst auf Grund dieses Gutachtens werde man dann "gemeinsam mit den Ländern" über die Zukunft der Nebenbahnen entscheiden, so erkehrsstaatssekretär Kukacka.

Geprüft wird auch die Umwandlung der Nebenbahnen in Landesschienenstrecken. Eine mögliche Umsetzung ist allerdings nicht vor 2008 zu erwarten. (APA)

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    Betroffene Nebenstrecken, deren Finanzierung in Diskussion ist

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