Gourmetfreuden für Life-Ball-VIPs

11. Mai 2005, 08:51
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Heuer bekocht Vier-Hauben-Koch Jörg Wörther die illustre Gästeschar

Der Life Ball mag ja für einige Lustbarkeiten, viele Superlative und jedwede Form des Ergötzens stehen - aber als Hort der hohen Küche wurde Gery Keszlers HIV-Charity-Megaspektakel noch nie gerühmt. Bisher. Denn heuer bekocht Vier-Hauben-Koch Jörg Wörther (demnächst mit einem Fingerfood-Restaurant in der Salzburger Herrengasse wieder öffentlich aktiv) die illustre Gästeschar.

Doch halt: Wer nun glaubt, dass jene ohnehin schon hand- und zufallsgeneratorenverlesene Runde, die eines der raren Tickets zum Ball ergattern kann, am 21. Mai bequem und gediegen mehrgängig (Gebeizter Zander in der jungen Artischocke, weißes Polentapüree & grüne Spargelspitze, Flusskrebse in der Suppe mit Paradeisern, Liebeskraut, Babybeef zweierlei: in Burgundersauce mit Pilzen oder rotem Paprika, gefüllt mit Belugalinsen, Schokoladendessert "Life Ball" mit exotischen Früchten) dinieren wird, irrt:

Wörthers Menu, das Keszler zum Wochenbeginn im Hotel Intercontinental verkostete und absegnete, bekommen nur jene VIPs kredenzt, die in in den eigens für sie geschaffenen Garten (mit echtem Rasen) hinein dürfen. Der gemeine Partypöbel feiert draußen - und hätte bei dem am Life Ball typischen Gedränge mit Tellern und Besteck ohnehin seine liebe Not.(DER STANDARD Printausgabe 6.5.2005)

  • Life-Ball-Organisator Gery Keszler (re.) kostet, was Haubenkoch Jörg Wörther den Gästen kredenzen wird

    Life-Ball-Organisator Gery Keszler (re.) kostet, was Haubenkoch Jörg Wörther den Gästen kredenzen wird

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