In Südafrika wird ein neuer (Sturm-)Wind wehen

4. Juli 2005, 12:32
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Aktuelle Studie sagt Zunahme an extremen Wetterphänomenen wie Überflutungen, Hagel- und Wirbelstürmen voraus

Johannesburg - Südafrika droht durch den Klimawandel nach einer neuen Studie eine Zunahme an extremen Wetterphänomenen wie Überflutungen, Hagel- und Wirbelstürmen. In den kommenden 50 Jahren sei zudem neben einer Reduzierung des Artenreichtums an Flora und Fauna ein Ausbreiten der Malariagebiete zu befürchten, heißt es in dem Bericht des Nationalen Südafrikanischen Bioinformatik-Instituts (SANBI).

Umweltminister Marthinus van Schalkwyk sagte bei der Vorstellung des Berichts bereits für die kommenden 20 bis 30 Jahre einen "recht dramatischen Wandel" voraus. Vor allem im Westen des Kap-Staates stehe er bereits vor der Tür. "Das Aussehen der Landschaft wird sich ändern", betonte er. Vor allem die Artenvielfalt der Kap-Halbinsel mit ihren Fynbos-Beständen sei anfällig. Im Oktober soll eine Konferenz afrikanischer Wissenschafter die Folgen des Klimawandels erörtern.(APA/dpa)

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