Kurt Tichy, Eisverkäufer

    25. März 2006, 15:14
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    Kein Fanatiker und doch frisiert

    "Die Eis-Misere in der Stadthalle ist bitter", meint der Besitzer des berühmten Wiener Eissalons. Aber nicht nur die Eisfläche der Eishockey-WM in der Stadthalle macht Sorgen, auch Kurt Tichy hat gerade sein Gscher mit einer Eismaschine: "Maschinenschaden. Zwar nichts Gröberes, aber trotzdem Zeit raubend, wenn man täglich 17 verschiedene Eissorten produziert." An einem heißen Tag werden 3000 Liter hergestellt, der Vater verkaufte es anfangs mit einem

    Eiswagerl.

    "Begonnen hat er mit Muskelkraft, später wurde das Wagerl mit einem Motor ,frisiert'." Heute wird das Eis nur "über die Gasse" oder im Salon angeboten. Kurt Tichy half brav im Eissalon mit, der Vater zeigte sich mit einem

    Mercedes 220

    erkenntlich. "Nach ein paar Jahren wurde der Mercedes gegen einen neuen getauscht. "Bei der Motorisierung habe ich mich von 220 zu 260 über 280 langsam nach oben gehantelt, zurzeit fahre ich eine

    E-Klasse 320.

    Ich bin kein Fanatiker, freue mich, wenn er gewaschen ist und fahre gerne schöne Autos. Der 320er schaut recht schnittig aus und hat genug Platz für Kind und Kegel." Wichtigste Regel für die Tochter: "Eis essen im Auto ist erlaubt." (juk, AUTOMOBIL, 6.5.2005)

    • Bild nicht mehr verfügbar

      "Langsam nach oben gehantelt."

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