Wien: Nächste Theaterreformschritte

5. Mai 2005, 18:30
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Längerfristige Verträge für zehn Gruppen

Wien - Das zähe Geschäft der Wiener Theaterreformanbahnung schafft zusehends neue Fakten: Zehn Gruppen erhalten erstmals längerfristige Verträge. An nicht weniger als 33 Empfänger von Vierjahresverträgen werden für den Zeitraum 2005-2009 16,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Als Koproduktionshäuser werden neben dem Meidlinger Kabelwerk nunmehr auch das Wiener Schauspielhaus und das Künstlerhaustheater genannt.

Die Verhandlungen mit den Mietinhabern diverser Mittelbühnen (Odeon, Ensembletheater et cetera) seien, so Kulturstadtrat Mailath-Pokorny (SP), unterschiedlich mühsam zu führen. Subventionsfortzahlungen werden im Falle der Demissionsunwilligkeit nur noch bis 2006 durchgeführt. (poh/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 6.5.2005)

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