Kein Prozess wegen Hinrichtung in Moschee von Falluja

6. Mai 2005, 11:41
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Untersuchung stellte kein Fehlverhalten des US-Soldaten, der Verwundeten erschoss, fest

San Diego - Ein US-Marineinfanterist, der in einer Moschee im irakischen Falluja einen gefangenen und verwundeten Rebellen erschossen haben soll, muss sich nicht vor einem Militärgericht verantworten. Das teilte der Kommandant der 1. Division der Marineinfanterie, Generalmajor Richard Natonski, am Mittwoch in San Diego mit. Eine Untersuchung habe ergeben, dass sich der Soldat keines Fehlverhaltens schuldig gemacht habe.

Filmaufnahmen eines NBC-Reporters von dem Zwischenfall am 13. November hatten gezeigt, wie der Soldat sein Gewehr auf einen am Boden liegenden, offenbar unbewaffneten Mann richtete. Danach war ein Schuss zu hören, die Filmaufzeichnung wurde vorher gestoppt. (APA/AP)

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    Das Video, auf dem der Soldat den Verwundeten erschießt, wurde im US-Fernsehsender NBC gezeigt.

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