Private Sicherheitsfirma soll NATO-Trainingslager für Offiziere schützen

6. Mai 2005, 19:59
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NATO-Vertreter: Übergangslösung bis zum Jahresende

Brüssel - Eine private Sicherheitsfirma soll nach dem Willen der US-geführten multinationalen Truppen im Irak ein von der NATO geplantes Ausbildungslager für irakische Soldaten bei Bagdad überwachen. NATO-Militärplaner hätten die Übergangslösung empfohlen, um eine weitere Verzögerung bei der Eröffnung des Trainingszentrums Al Rustimayah am Stadtrand der irakischen Hauptstadt zu vermeiden, sagte ein NATO-Vertreter in Brüssel am Mittwoch. Die Interimslösung sei bis zum Jahresende befristet.

Die NATO hatte im Juni vergangenen Jahres eingewilligt, irakische Offiziere auszubilden, und im September mit der Entsendung von Ausbildern begonnen. Doch bisher wurde deren Einsatz auf die so genannte Grüne Zone in Bagdad beschränkt, wo auch zahlreiche Regierungsgebäude ihren Sitz haben. Bisher wurden von den Ausbildern in der Grünen Zone mehr als 500 irakische Offiziere ausgebildet. Die NATO will jedoch rund 1000 Offiziere pro Jahr ausbilden. (APA)

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