Ferrari mogelt, Alonso erzürnt

9. Mai 2005, 10:07
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Renault-Pilot wirft Italienern unfaire Methoden vor - "Scuderia" verstößt gegen Testfahr-Vereinbarung

Barcelona - Renault-Pilot Fernando Alonso, der die Formel-1-WM nach den ersten vier Saisonläufen überlegen anführt, hat Ferrari unfaire Methoden vorgeworfen. Der italienische Rennstall absolviere mehr Testfahrten als vereinbart, sagte der Spanier am Mittwoch in Barcelona. "Alle Teams sind übereingekommen, die Zahl der Tests zu reduzieren. Aber Ferrari hält sich nicht daran."

In der WM gebe es zwei Teams, die mit unfairen Mitteln arbeiteten. "Das eine ist BAR-Honda, wie man (bei der Tankaffäre, Anm.) in Imola gesehen hat. Das andere ist Ferrari", erklärte Alonso.

Im Grand Prix von Spanien am kommenden Sonntag in Montmelo bei Barcelona gehe Ferrari als Favorit ins Rennen. "Ich wäre schon zufrieden, wenn ich unter die ersten Drei käme", sagte der Lokalmatador. Den Ausschlag dürften die Reifen geben.

"Wenn die Bridgestone-Reifen sich gut halten, wird Ferrari gewinnen. Wenn dagegen die Michelin-Reifen sich als besser erweisen, werden Renault und McLaren es in der Hand haben, das Rennen für sich zu entscheiden", lautet die Prognose von Alonso. (APA/dpa)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Fernando Alonso bei einer Pressekonferenz in Barcelona.

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