Fan-Randale in Italien und Australien

14. Mai 2005, 22:40
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Italienischer Fußball-Verband macht Ernst, harte Strafe

Rom - Der italienische Fußball-Verband (FIGC) macht Ernst mit seiner Null-Toleranz-Aktion gegen Fan-Randale: Das Spiel der beiden Drittligisten aus Melfi und Potenza wertete die Disziplinarkommission der Serie C mit einer 0:3-Niederlage für beide Teams.

Potenza muss außerdem das nächste Heimspiel gegen Latina unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und 3.000 Euro Schadenersatz an die Betreiber des Stadions in Melfi bezahlen. Das Derby war am vergangenen Wochenende bei einer 1:0-Führung für Potenza in der zweiten Halbzeit wegen Fan-Ausschreitungen abgebrochen worden.

Serben und Kroaten gerieten aneinander

Der eskalierende Streit von kroatischen und serbischen Fans hat zu einer drakonischen Strafe für einen australischen Fußballverein geführt. Sydney United wurde am Mittwoch für vier Spiele gesperrt, teilte der Fußball-Verband des Bundeslandes New South Wales mit.

Der Klub habe nicht genügend getan, um die Ausschreitungen beim Lokalderby gegen die Bonnyrigg White Eagles am 13. März zu verhindern. United hat vorwiegend kroatische Fans, die Eagles werden von Anhängern aus Serbien unterstützt.

In einem Untersuchungsbericht wird die Hauptschuld für die Vorfälle am 13. März dem gastgebenden Club Sydney United gegeben. Rund 100 Fans waren am vergangenen Samstag nach der Partie zwischen Bonnyrigg und United (4:1) erneut aneinander geraten. Sogar der Premierminister von New South Wales, Bob Carr, verurteilte die Hooligans. "Es ist eine Schande für die großen Bevölkerungsgruppen der Kroaten und Serben in Australien, die so viel für dieses Land getan haben", meinte der Politiker.(APA/dpa)

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