Die folgenschwersten Anschläge im Irak

14. Mai 2005, 10:39
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Frankfurt am Main - Aufständische im Irak setzen ihre Anschläge unvermindert fort. Ziel sind dabei auch immer wieder irakische Sicherheitskräfte und ihre Einrichtungen. Im Folgenden eine Chronologie der folgenschwersten Anschläge seit Sommer 2003.

  • 2003:

    19. August: Eine Autobombe explodiert vor dem UNO-Hauptquartier in Bagdad. 22 Menschen kommen ums Leben, darunter der UNO-Beauftragte für den Irak, Sergio Vieira de Mello.

    29. August: Mehr als 85 Menschen werden bei der Explosion einer Autobombe vor einer schiitischen Moschee in Najaf getötet. Zu den Opfern gehört Ayatollah Mohammed Bakir el Hakim.

    27. Oktober: Bei vier Selbstmordanschlägen auf die Zentrale des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Bagdad sowie auf vier Polizeiwachen kommen 40 Menschen ums Leben.

    12. November: Ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen explodiert vor dem Gebäude der italienischen Polizei in Nassiriya. Unter den 33 Toten sind auch 19 Italiener.

  • 2004:

    18. Jänner: Vor der Zentrale der US-Zivilverwaltung in Bagdad kommen bei einem Autobombenanschlag mindestens 31 Menschen ums Leben.

    1. Februar: Bei einem Doppelanschlag auf zwei kurdische Parteibüros werden in der nordirakischen Stadt Arbil (Erbil) 109 Menschen getötet.

    10. Februar: Vor einer Polizeiwache in der südlich von Bagdad gelegenen Stadt Iskandariya fallen mindestens 53 Menschen einem Autobombenanschlag zum Opfer.

    11. Februar: Bei der Explosion einer Autobombe vor einem Rekrutierungszentrum der Armee in der Innenstadt von Bagdad kommen 47 Iraker ums Leben.

    2. März: Bei mehreren zeitlich koordinierten Anschlägen auf heilige Stätten der Schiiten werden in Bagdad und Kerbala mindestens 181 Menschen getötet.

    21. April: Fünf Selbstmordattentaten vor Polizeieinrichtungen in Basra fallen 74 Menschen zum Opfer.

    17. Juni: Ein mit Artilleriegranaten beladener Geländewagen explodiert vor einem Rekrutierungsbüro der irakischen Streitkräfte. Mindestens 35 Menschen werden getötet und 138 verletzt.

    28. Juli: Ein Selbstmordattentäter bringt vor einer Polizeiwache in Bakuba ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug zur Explosion. 68 Menschen kommen ums Leben.

    29. Juli: Auf einer belebten Straße in Bakuba sprengt sich ein Attentäter in einem Auto in die Luft und reißt 70 Menschen mit in den Tod.

    14. September: Vor einer Polizeiwache in Bagdad detoniert eine Autobombe. Mindestens 59 Menschen werden getötet, 114 verletzt.

    30. September: Bei einer Serie von Bombenanschlägen während der Einweihung eines neuen Abwasserkanalsystems im Westen Bagdads kommen 42 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen Kinder. Mehr als 200 Bewohner werden verletzt.

    19. Dezember: Bei Autobombenanschlägen auf eine Trauerprozession in der Nähe des Imam-Ali-Schreins in Najaf sowie in Kerbala vor dem Eingang zum Busbahnhof werden 60 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt.

  • 2005:

    8. Februar: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich vor einer Rekrutierungsstelle der Nationalgarde in Bagdad in die Luft und tötet 21 Menschen. 27 Menschen werden verletzt.

    18. Februar: Bei fünf Angriffen, die zumeist schiitischen Moscheen gelten, werden mindestens 28 Menschen getötet und Dutzende verletzt.

    28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in Hilla kommen 110 Menschen ums Leben.

    10. März: Bei einem Selbstmordanschlag in einer Moschee der nordirakischen Stadt Mossul (Mosul) während einer schiitischen Trauerzeremonie werden 47 Menschen getötet.

    4. Mai: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungszentrum für Polizeibeamte in der nordirakischen Stadt Arbil kommen rund 50 Iraker ums Leben. (APA/AP)

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